Statement Arku Maschinenbau Richtmaschinenhersteller schafft Grundlagen für Ausbildungsplätze und weitere Montagekapazität

Redakteur: Stefanie Michel

Der Richtmaschinenhersteller Arku investierte 4 Mio. Euro für einen Hallenneubau im Juli 2012 und baut damit seine Montagekapazität weiter aus. „Das ist die größte Einzelinvestition unserer 84-jährigen Firmengeschichte“, so Albert Reiss, Geschäftsführer von Arku. Mit einem Flächenzuwachs von über 1600 m² wird im Hauptwerk in Haueneberstein auch der Montageablauf deutlich verbessert. Gleichzeitig wird die Lehrwerkstatt von 100 m² auf 400 m² vergrößert.

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„Wir bekennen uns mit dieser Investition ganz klar zum Standort Baden-Württemberg“, so Albert Reiss, Geschäftsführer von Arku.
„Wir bekennen uns mit dieser Investition ganz klar zum Standort Baden-Württemberg“, so Albert Reiss, Geschäftsführer von Arku.
(Bild: Arku)

„Wir bekennen uns mit dieser Investition ganz klar zum Standort Baden-Württemberg“, erläutert Reiss. „Vor allem schaffen wir damit die Voraussetzung für die Erhöhung der Ausbildungsplätze.“ Ab September sind 10 junge Mitarbeiter in der Ausbildung, fünf weitere absolvieren ein berufsbegleitendes Studium.

Zur Entwicklung neuer Produkte arbeitet Arku schon seit langem mit Hochschulen aus der Region Karlsruhe zusammen. „Motivierte und zielstrebige Absolventen werden bei uns oftmals in unseren Innovationskreisen eingesetzt“, erzählt Reiss. „Dort haben sie die Möglichkeit zusammen mit unseren erfahrenen Richtmaschinenspezialisten an Neuentwicklungen zu arbeiten.“ Die Kooperation trägt Früchte – nicht umsonst kommt ein Großteil der Arku-Mitarbeiter aus dem Großraum Karlsruhe. Auch Projektpartner und Zulieferer haben hauptsächlich ihre Wurzeln in Baden-Württemberg.

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„Trotz des Bekenntnisses zum Standort Baden-Württemberg, müssen wir als mittelständischer Maschinenbauer auch mit den Märkten gehen“, ergänzt Albert Reiss. „Deshalb wurde zusätzlich zur Niederlassung in Cincinnati, USA, im Juni ein neuer Standort in Kunshan/Shanghai, China, eröffnet.“ Dass Arku in Sachen Internationalisierung auf dem richtigen Weg ist, zeigt der gewonnene Global 2011. Dieser Außenwirtschaftspreis der Technologieregion Karlsruhe zeichnet Unternehmen aus, die erfolgreich globale Chancen nutzen.

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