Suchen

Siemens

Risikoreduzierende Lösungen für den Einsatz von Verbundstoffkonstruktionen

| Redakteur: Stefanie Michel

Die neue Version von Fibersim von Siemens PLM ermöglicht Luft- und Raumfahrt, Automobilbranche und Windenergiesektor die Optimierung von Gewicht, Kosten und Leistung von Verbundstoffteilen, indem sichergestellt wird, dass die Faserausrichtung den Spezifikationen entspricht.

Firma zum Thema

( Bild: Siemens PLM Software )

Mit Fibersim 2010 führte Siemens PLM neue Material- und Prozesssimulationen für vielschichtige Materialien ein, darunter NCF-Materialen und Schichtaufbausimulationen. Fibersim 2012 baut auf diesen Funktionen auf, um eine größere Anzahl an Materialien und Fertigungsprozessen zu simulieren, wobei die erste gerüstbasierte Simulation für Teile verwendet wird, die mit Methoden zur Fasersteuerung hergestellt werden. Das Steuern von Fasern entlang dem Pfad eines Tragwerks, einer komplexen B-Autosäule oder einer angerissenen Linie auf der Gussform eines Windturbinen-Rotorblatts verursacht an bestimmten Stellen Knicke und Verformungen. Indem diese Probleme bereits zu Beginn des Konstruktionszyklus erkannt werden, können wichtige Entscheidungen getroffen und somit sichergestellt werden, dass die erwartete Stabilität der Teile zeitgerecht und kostengünstig erzielt wird, berichtet der Hersteller.

Vereinfachte Verbundstoffentwicklung mit Fibersim 2012

Die neue Version stellt nach Angaben des Unternehmens einen Durchbruch beim Austausch der Daten von mehrachsigem Material und Kernmaterial (Core) dar und ermöglicht die effiziente Übermittlung von zwei wichtigen Konstruktionskomponenten zwischen Analyse und Engineering im gesamten iterativen Entwicklungszyklus. Eine präzise Auswertung der Steifigkeit und Stabilität von Teilen erfordert die Einbeziehung von mehrachsigen und Kernmaterialien, die in Konstruktionen der Luft- und Raumfahrt, der Automobilbranche und der Windkraftindustrie gang und gäbe sind.

Fibersim 2012 vereinfacht die Verbundstoffentwicklung mit neuen intuitiven Konstruktions- und Dokumentations-Tools für Ingenieure mit unterschiedlicher Erfahrung. Die schwierigste und zeitaufwendigste Konstruktionsaufgabe besteht in der Erfassung der Stufungsspezifikationen für Bereiche mit unterschiedlicher Dicke. Fibersim 2012 stellt hierzu den neuen Stagger Editor vor, eine visuelle Drag-and-Drop-Methode zur leichteren Erfassung dieser Spezifikationen. Große Flugzeugteile wie Flügel, Stabilisatoren und Tragwerke weisen eine große Anzahl verschiedener, gestufter Profile auf. Der Stagger Editor soll die Entwicklung der Profile erleichtern und Konstruktionsfehler reduzieren.

Fibersim kann als Einzelanwendung eingesetzt oder als Kernstück des Software- und Dienstleistungsportfolios AerosuiteT genutzt werden, das eine umfassende Lösung von der frühen Entwurfsphase bis hin zur Qualitätssicherung darstellt und Flugzeugentwicklern und -herstellern die Möglichkeit bietet, optimierte Teile und Baugruppen in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten zu entwickeln.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 33259390)

Bild: Siemens PLM Software; Mack Brooks; Roemheld; Schall; BVS; Prima Power; Coherent; Time; LZH; J.Schmalz; Eutect; 3M; Hennecke; Hypertherm; VCG; Arcelor Mittal; Schallenkammer; Hergarten; Thermhex; IKT; Schöller Werk; Vollmer; Fiessler; © momius - Fotolia; Rhodius; Kemppi; Novus; Deutsche Fachpresse; Vogel Communications Group ; MM Maschinenmarkt; Der Entrepreneurs Club e.K.; MPA Stuttgart; Gesellschaft für Wolfram Industrie; BASF