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Robotik Roboter der Zukunft vorgestellt

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Weit voraus blickt die europäische Technologieplattform für Robotik Europ mit ihrer Agenda „Robotic Visions to 2020 and beyond“. Danach wird der Roboter der Zukunft das Denken lernen und an Autonomie gewinnen. Vor allem werden Roboter aber vermehrt mit dem Menschen Hand in Hand arbeiten.

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Der Leichtbauroboter von Kuka ist dem menschlichen Arm nachempfunden und hat sieben Achsen. Bilder: Europ
Der Leichtbauroboter von Kuka ist dem menschlichen Arm nachempfunden und hat sieben Achsen. Bilder: Europ
( Archiv: Vogel Business Media )

Eine neue Ära der Robotik wurde in Brüssel eingeläutet. Die Forschungsagenda „Robotic Visions to 2020 and beyond – The Strategic Research Agenda for robotics in Europe“ (SRA), präsentiert vom Vorstandsvorsitzenden der Kuka AG, Dr. Horst J. Kayser, in seiner Funktion als Präsident von Europ, der europäischen Technologieplattform für Robotik, soll ein Meilenstein für die europäische Robotikindustrie sein. „Die zukünftig zu erarbeitenden Technologien werden nicht nur die Branche beeinflussen und dominieren, sondern auch die gesamte Wirtschaft und das öffentliche Leben durch neue Einsatzmöglichkeiten verändern und vereinfachen“, betonte Kayser.

EU-Kommission unterstützt Zusammenarbeit mit Robotern

Seit November 2006 arbeiten über 130 Institutionen aus Industrie und Wissenschaft im Projekt CARE (Coordination Action for Robotics in Europe) – unterstützt durch die Europäische Kommission – an einem gemeinsamen Zukunftsbild von Robotern in der Gesellschaft. Anhand unterschiedlicher Anwendungsszenarien haben die Akteure zukünftige Entwicklungen der Gesellschaft und der Märkte und die daraus entstehenden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken analysiert.

Dabei war auch wichtig, dass durch neue Techniken nicht nur existierende Produkte weiterentwickelt, sondern ebenso ganz neue geschaffen werden können. „Wir wollen die Ergebnisse der Agenda nutzen, um unseren Marktanteil bei Industrierobotern zu festigen und um in neue Märkte vorzudringen“, sprach Kayser stellvertretend für die europäische Roboterbranche.

Roboter helfen gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen

Laut den Experten von Europ ist es sehr wahrscheinlich, dass die Robotik zu einem Schlüsselelement wird, wenn es darum geht, die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Gemeint sind damit zum Beispiel die alternde Gesellschaft, die Schaffung und Erhaltung von hochqualifizierter Arbeit oder die Abwehr von Sicherheitsbedrohungen.

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