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Werkstückhandling

Roboterautomatisierung sorgt für autonome Zahnradfertigung

| Autor/ Redakteur: Raymond Graf und Heiko Röhrig / Rüdiger Kroh

Um eine bestmögliche Werkstückversorgung einer Wälzschälmaschine zu gewährleisten, gibt es als Option eine integrierte Automationslösung. Dabei übernimmt ein Roboter das Handling der Roh- und Fertigteile. So kann eine Werkstückautonomie bis zu einer kompletten Schicht erreicht werden.

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Bild 1: Anwendung des Wälzschälprozesses Power Skiving am Beispiel des Hohlrads eines Planetengetriebes.
Bild 1: Anwendung des Wälzschälprozesses Power Skiving am Beispiel des Hohlrads eines Planetengetriebes.
( Bild: Gleason )

Mit dem Wälzschälprozess Gleason Power Skiving können Verzahnungen mit Störkonturen sowie Innenverzahnungen zeitsparend und wirtschaftlich hergestellt werden. Um eine bestmögliche Werkstückversorgung und Auslastung der Maschine zu gewährleisten, bietet Gleason eine integrierte Automationslösung von EGS Automatisierungstechnik als Option zu der Maschine 100PS an.

Wälzschälmaschine deckt Teilespektrum bis 100 mm Durchmesser ab

Der Prozess Wälzschälen ist ein kontinuierliches Verfahren, um Zahnräder herzustellen. Dabei wird ein Wälzschälwerkzeug, ähnlich einem Wälzstoßwerkzeug, mit einem Achskreuzwinkel zur Werkstückachse über die Drehzahl synchronisiert und axial verfahren. Das Wälzschälen stellt durch CNC-Technik mit Direktantrieben, neue Werkzeugkonzepte und fortschrittliche Prozesstechnologie eine konkurrenzfähige Alternative zu den Bearbeitungsprozessen Stoßen, Stanzen und Räumen dar und hat damit in den vergangenen Jahren an Bedeutung zugenommen.

Die Wälzschälmaschine 100PS ist in achshorizontaler Bauweise ausgelegt und deckt das kleinere bis mittlere Teilespektrum bis 100 mm Durchmesser und Modul 2,0 ab. Für größere Bauteile bietet Gleason drei weitere Maschinen in achsvertikaler Bauweise an: die 300PS, 400PS und 600PS.

Unterbrechungsfreie Versorgung der Maschine mit Werkstücken

Zusammen mit der integrierten Automation von EGS kann die 100PS mit sehr großer Autonomie betrieben werden. Dabei stellt die Automation die unterbrechungsfreie Versorgung der Maschine mit Werkstücken sicher. Das System basiert auf der Standardautomationslösung Sumo Ecoplex 2. Das Werkstückhandling erfolgt durch einen Industrieroboter – in diesem Fall ein Kuka KR6 R900sixx, der aufgrund seiner Traglast und Dynamik bei gleichzeitig kompakten Abmessungen die erste Wahl für diese Aufgabe ist.

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