Jenoptik Roboterbasierte Lasermaschine für das 3D-Metallschneiden

Redakteur: Christine Fries

Die Laserschneidanlage Jenoptik-Votan BIM bietet eine flexible und schnell bearbeitende Lösung zur Metallbearbeitung, die über mehrere Vorteile gegenüber standardmäßigen Lasermaschinen verfügt, wie der Hersteller auf der Messe Schweissen & Schneiden 2013 zeigt.

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(Bild: Jenoptik)

Das Kernstück ist ein Laserroboterarm, in den der Laserstrahl direkt integriert ist. Die Lasereinkopplung erfolgt über den Roboterfuß, sodass die Transportfaser nicht im Raum mitbewegt werden muss. Damit soll die ansonsten kostenintensive Wartung und Erneuerung minimiert und das System verschlankt werden. Durch den schmalen und nur 5 kg leichten Laserschneidkopf sind auch engste Stellen zugänglich. Nur so können die hohe Bahngenauigkeit und die hohe Dynamik des Systems erreicht werden, welche für die 3D-Metallbearbeitung erforderlich sind, berichtet Jenoptik.

Weiterhin sei die Maschine mit einer Wiederholgenauigkeit von ± 100 µm eine der präzisesten Maschinen in ihrer Klasse. Die Achsenbewegungen sind 30 bis 60 % schneller als die derzeitigen Standards und erlauben damit eine kürzere Taktzeit im Vergleich zu konventionellen Laserrobotern. Anwendungsmöglichkeiten sind die Bearbeitung komplexer 3D-Karosserie- und Konstruktionsteile sowie dreidimensional geformter Rohre oder das Schneiden von dünnen Metallteilen und anspruchsvollen Profilen.

Jenoptik Laser auf der Schweissen & Schneiden 2013: Halle 6, Stand C122

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