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Messtechnik

Robotergestütztes Messsystem für die flexible Fertigung

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Roboter-Messzelle übernimmt automatisierte Messvorgänge

Der Einsatz der Roboter-Messzelle OPW-R1 ist dann sinnvoll, wenn kein Bediener zur Verfügung steht, eine Varianz von Teilen vorliegt, es um automatisierte Messvorgänge mit engen Toleranzen geht, kurze Taktzeiten erforderlich sind, das Produktspektrum unterschiedliche Prüfmerkmale und Prüfschärfen erfordert, der Prüfumfang auslastungsorientiert ist oder Zusatzaufgaben (beispielsweise Beschriftung oder Palettierung) übernommen werden sollen.

Ein Beispiel aus der Praxis zur Veranschaulichung: Ein Automobilzulieferer beabsichtigt, Messeinrichtungen zur automatischen Prüfung von je zwei Kupplungs- und Getriebegehäusetypen zu implementieren. Die Messeinrichtungen verfügen über eine eigenständige Steuerung, sie werden nach dem Waschvorgang, jedoch vor Dichtprüfung/Montage in die roboterbeladene Fertigungslinie eingebunden. Aus Gründen der Werkstückbearbeitung, der niedrigen Toleranzen, der Werkstückgröße sowie der kratzempfindlichen Werkstückoberfläche wurde entschieden, eine Lösung mit pneumatischen Messdornen einzusetzen.

Die Vorrichtung besteht aus zwei getrennten Messstationen für die Kupplungs- oder Getriebegehäusetypen. Die Werkstücke werden getrennt voneinander von einem Handhabungsroboter auf einer Vorzentrierung mit einer Ablege-Genauigkeit von ±0,5 mm be- und entladen. Nach der Übernahme werden die Werkstücke nach unten abgesenkt. Dabei werden zuerst alle vorauslaufenden Index-Messdorne zugeführt. In dieser Position werden die Ausrichtzylinder nacheinander horizontal zugestellt und abgehoben, die Werkstücke werden gespannt gemessen, die beiden Vorrichtungen können um 180° geschwenkt werden, um dem Messroboter eine optimale Zugänglichkeit zu gewährleisten.

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