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Messtechnik

Robotergestütztes Messsystem für die flexible Fertigung

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Nach der Werkstückübernahme werden die Bohrungen von zwei Messrobotern vermessen, denen eine Reihe von Wechselmessdornen mit zugehörigen Kalibriereinheiten zur Verfügung steht. Innerhalb eines Messzyklus (110 s ohne Be- und Entladung) wird der Messdornsatz bis zu sieben Mal gewechselt; die Wechselzeit beträgt etwa 6 s pro Messdornsatz (Bild 3). Pro Werkstücktyp existieren zwei Messabläufe, eine taktzeitkonforme Kurzversion sowie eine ausführliche Version, bei der angestrebt wird, alle Bohrungen in zwei Richtungen scannend zu prüfen.

Taktzeithemmende Bohrungen werden mit fixen Messdornen geprüft

Bei der Kurzversion werden nur die zuletzt bearbeiteten Bohrungen geprüft, je nach Messdornausführung mit einem oder zwei Messkreisen. Wegen unterschiedlicher Werkstückgeometrien und Bohrungslagen werden unzugängliche oder taktzeithemmende Bohrungen mit fixen Messdornen geprüft.

Bildergalerie

50 Wiederholmessungen für die Messmittelfähigkeit

Das Getriebegehäuse verfügt über

  • 30 Prüfstellen,
  • 3 Stufen-/Multimessdorne mit gleichzeitiger Messwertaufnahme,
  • 10 statische Dorne,
  • 8 Wechseldorne,
  • 16 Messwertaufnahmen mit Roboter.

Beim Kupplungsgehäuse ergeben sich

  • 28 Prüfstellen,
  • 6 Stufen-/Multimessdorne mit gleichzeitiger Messwertaufnahme,
  • 6 statische Dorne,
  • 8 Wechseldorne,
  • 16 Messwertaufnahmen mit Roboter.

Die Messmittelfähigkeit (V1) wird mit 50 Wiederholmessungen an den in der Anlage integrierten Einstellmeistern durchgeführt und mittels QS-Stat-Standardauswertung nachgewiesen (cg/cgk ≥ 1,33). Die Messmittelfähigkeit (V3) wird mit zehn In-Ordnung-Werkstücken mit je zwei Wiederholmessungen pro Messobjekt durchgeführt. Anschließend erfolgt die Ermittlung des R&R-Kennwertes (≤ 20%).

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