Kuka Roboter/International Federation of Robotics (IFR) Robotik auf Rekordkurs – Prognosen lassen Absatzzahlen weiter steigen

Autor / Redakteur: Laura Schwarzbach / Dietmar Kuhn

Die Automatisierung schreitet weiter voran. Mehr und Mehr werden in nahezu allen Industriebranchen menschliche Tätigkeiten durch die Automatisierung mit Robotern abgelöst. Weltweit sind heute schon über 1,5 Millionen Roboter im Einsatz – mit weiter steigender Tendenz wie die International Federation of Robotics (IFR), ermittelt hat.

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Weltweit sind über 1,5 Millionen Industrieroboter im Einsatz. Die jährliche Wachstumsprognose der International Federation of Robotics (IFR) für die kommenden Jahre liegt im zweistelligen Prozentbereich. In den nächsten zwei Jahren werden lnach Aussagen des globalen Dachverbands weitere 900.000 Industrieroboter installiert werden.
Weltweit sind über 1,5 Millionen Industrieroboter im Einsatz. Die jährliche Wachstumsprognose der International Federation of Robotics (IFR) für die kommenden Jahre liegt im zweistelligen Prozentbereich. In den nächsten zwei Jahren werden lnach Aussagen des globalen Dachverbands weitere 900.000 Industrieroboter installiert werden.
(Bild: Kuka)

Die Verkaufszahlen der Robotikbranche gehen durch die Decke.“ Das war die durchweg positive Prognose, die IFR Robot Supplier Committee Chairman Dr. Andreas Bauer bereits im Juli 2015 in Shanghai anlässlich einer Robotikkonferenz verkünden durfte. Für 2014 präsentierte er, das vorläufige Ergebnis: Über 225.000 Industrieroboter und damit ein Rekordwachstum von sage und schreibe 27 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum war damit fast doppelt so hoch wie ursprünglich prognostiziert.

Somit sind bereits über 1,5 Millionen Industrieroboter weltweit im Einsatz. Auch die jährliche Wachstumsprognose des IFR für die kommenden Jahre liegt im zweistelligen Prozentbereich. Denn von 2015 bis 2017 werden nach Aussagen des globalen Dachverbands für Robotik etwa weitere 900.000 Industrieroboter installiert werden.

Die IFR sieht das ungebrochene Wachstum in zahlreichen Absatzbranchen. So sorgen zunehmende Kapazitäten, neue Modellreihen und die Notwendigkeit zur Modernisierung bestehender Automatisierungsanlagen, insbesondere im Automobilbereich, für steigende Roboterzahlen – und dabei vor allem in den asiatischen Märkten mit China, und Nordamerika an der Spitze. Über den „Vorreitermarkt“ der Automobilindustrie hinaus boomt aber noch eine weitere Branche, wenn es um die Automatisierung mit Robotern geht: der Elektronikmarkt.

Die Elektronikindustrie ist einer der Roboter-Wachstumsmärkte

Hier sieht auch Kuka, als einer der weltweit führenden Roboterhersteller, hohe Potenziale, wie Stefan Lampa, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens, erklärt. „Die Elektronik-Industrie sieht sich mit einer wachsenden Zahl an Produktneuheiten sowie mit immer schnelleren Entwicklungen und der Kurzlebigkeit der Produkte konfrontiert. Flexibilität wird daher zum A und O der Branche. Hinzu kommt, dass die Massenproduktion für eine breite Konsumentenschicht die Nachfrage nach einer kostengünstigen Produktion deutlich erhöhte“, meint Lampa. Gleichzeitig müssen dabei die Kosten für Elektronikprodukte so gering wie möglich gehalten werden. Dies ist eigentlich nur mit der Automatisierung durch Roboter zu realisieren. Als wichtiger Innovations- und Wachstumstreiber ist die Elektronikindustrie somit auf moderne, roboterbasierte Automationslösungen angewiesen.

Wie auch schon im Vorjahr wächst die Robotik vor allem in Asien. Mit 140.000 verkauften Einheiten wurde hier das höchste Volumen aller Zeiten gemessen. „Allein in China wurden mehr als 56.000 Roboter verkauft“, berichtet Bauer in Shanghai. „Nur zum Vergleich: 2008 waren es weltweit gerade einmal 60.000.“ Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Betrachtet man die aktuelle Roboterdichte in China, liegt sie noch weit unter dem weltweiten Durchschnitt. Das Potenzial für roboterbasierte Automatisierungslösungen ist nach wie vor enorm. „Diese aktuellen IFR-Marktzahlen bestätigen unser Engagement in China“, freut sich Lampa. „Mit unserem Werk in Shanghai, das wir letztes Jahr eröffnen konnten,können wir die Anforderungen dieses boomenden Marktes schnell und kundenspezifisch erfüllen.“

Der Roboter hat modifiziert zahlreiche Anwendungsbereiche

Neben den klassischen Applikationen sind es gemäß IFR vor allem die neuen Trendthemen, die die Robotik vorantreiben: Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), Mobile Robotersysteme, Zweiarmroboter, Roboter im niedrigen Traglastbereich oder auch Systeme, die besonders leicht zu bedienen und installieren sind. Kuka bestätigt mit innovativen Produkten die Vorreiterrolle: Mit dem Leichtbauroboter LBR iiwa hat der Augsburger Roboterhersteller bereits 2013 auf der Hannover Messe den idealen Partner für die MRK vorgestellt. Er ist sensitiv, nachgiebig, präzise, flexibel und mit einer Mechanik und Antriebstechnik für den industriellen Einsatz ausgestattet. Mit ihm können feinfühlige und komplexe Montageaufgaben automatisiert werden, bei denen der Einsatz von Robotern bisher nicht möglich war. Und nicht nur das, der LBR iiwa macht auch

mobil: Mit dem KMR iiwa (KMR steht für „Kuka Mobile Robotik“) kombiniert Kuka die Stärken des sensitiven Leichtbauroboters mit einer mobilen und autonomen Plattform und bietet somit eine Lösung für alle denkbaren Szenarien. Damit wird der Roboter zum ortsunabhängigen, hochflexiblen Produktionsassistenten mit uneingeschränktem Arbeitsraum – eine ideale Voraussetzung für die Anforderungen der Industrie 4.0.

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