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Automatisierung

Robotik und Automation erwartet 4 % Wachstum

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit großer Zuversicht gehen die deutschen Unternehmen der Robotik und Automation in das laufende Jahr. Nach einer Umsatzsteigerung von 1 % im Jahr 2013 wird für 2014 ein Zuwachs von 4 % erwartet. Über die Hälfte ihres Umsatzes erwirtschaftet die Branche dabei im Ausland.

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„In Europa, Nordamerika und Asien ist die Robotik und Automation zum Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriesektors avanciert und dieser Trend wird sich in der Zukunft noch verstärken“, erklärt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA Robotik + Automation.
„In Europa, Nordamerika und Asien ist die Robotik und Automation zum Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriesektors avanciert und dieser Trend wird sich in der Zukunft noch verstärken“, erklärt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA Robotik + Automation.
( Bild: VDMA )

Die Hersteller von Robotik und Automation in Deutschland wuchsen nach Angaben des VDMA im vergangenen Jahr um 1 % und erreichten einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro. „In Europa, Nordamerika und Asien ist die Robotik und Automation zum Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriesektors avanciert und dieser Trend wird sich in der Zukunft noch verstärken“, erklärt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation. Industriestandorte rund um die Welt würden weiterhin auf hohem Niveau in die Optimierung ihrer Produktionstechnik investieren.

Automobilindustrie ist mit über 50 % wichtigster Abnehmer

Von den drei Bereichen im Fachverband legte die industrielle Bildverarbeitung 2013 beim Branchenumsatz um 5 % auf 1,6 Mrd. Euro zu und erwartet auch im laufenden Jahr ein Wachstum in diesem Umfang. Die Hersteller von Integrated Assembly Solutions konnten ihren Rekordumsatz von 5,9 Mrd. Euro im Jahr 2013 halten. Sie gehen für 2014 von einem Zuwachs von 4 % aus. Für die Robotik wird eine Steigerung von 3 % auf 3,1 Mrd. Euro prognostiziert. Insgesamt erwartet der VDMA für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 4 % auf 11 Mrd. Euro. „Damit gehen die deutschen Unternehmen der Robotik und Automation mit großer Zuversicht in das Jahr 2014“, so Schwarzkopf.

Mit einem Anteil von mehr als 50 % liegt die Automobilindustrie als Abnehmerbranche von Robotik + Automation unangefochten auf dem ersten Platz. Nach den zurückliegenden massiven Investitionen wird die Automobilindustrie 2014 und 2015 insgesamt weniger in die Modernisierung ihrer Fertigungen und in den Kapazitätsaufbau investieren, heißt es von Verbandsseite. Dennoch würden die Bestellungen auf hohem Niveau bleiben, denn neue Technologien und Materialien für eine höhere Energieeffizienz erfordern neue Automatisierungsprozesse. Auch auf wichtigen Wachstumsmärkten werde es signifikante Investitionen geben. Eine verstärkte Nachfrage erwartet der VDMA in den kommenden Jahren auch von der Elektronikindustrie sowie der Pharmazie, der Nahrungsmittelverarbeitung und der Medizintechnik.

China ist für deutsche Hersteller der mit Abstand dynamischste Absatzmarkt

Über die Hälfte ihres Umsatzes erwirtschaftet die deutsche Robotik und Automation im Ausland. Der Trend zur Automatisierung scheint weltweit ungebremst: Die USA verfolgen eine Welle der Reindustrialisierung und investieren verstärkt in die Modernisierung ihrer Fabriken mit dem Ziel der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, so der Fachverband. Dies führe zu hoher Nachfrage aus Nordamerika. In China würden sowohl höhere Qualitätsansprüche als auch steigende Löhne als Treiber für den Einsatz von Automatisierungstechnik wirken. Somit ist China der mit Abstand dynamischste Absatzmarkt für die deutschen Hersteller von Robotik und Automation.

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