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VKT Röntgenanlage mit High-Speed-Kamera analysiert Laserbearbeitungsprozesse

| Redakteur: Stéphane Itasse

Laserbasierte Fertigungsverfahren sind wichtig, um die Produktqualität zu steigern und gleichzeitig die Fertigungskosten zu senken. Am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart wurde jetzt eine Röntgenanlage in Betrieb genommen, die mit einer High-Speed-Kamera der VKT GmbH ausgestattet ist. Die Anlage bietet die Möglichkeit, Laserbearbeitungsprozesse zu analysieren.

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Röntgenanlage zur In-situ-Prozessbeobachtung von Laserschweißprozessen am Institut für Strahlwerkzeuge der Uni Stuttgart. (Bild: VKT Video Kommunikation)
Röntgenanlage zur In-situ-Prozessbeobachtung von Laserschweißprozessen am Institut für Strahlwerkzeuge der Uni Stuttgart. (Bild: VKT Video Kommunikation)

„Problematisch bei den bisherigen Forschungsmethoden war, dass bei der Beobachtung und Analyse des Prozesses stets der Blick ins Innere fehlte. Aber diese Zeiten sind nun vorbei“, stellt Dipl.-Ing. Felix Abt vom IFSW, fest. Mit der Entwicklung der neuartigen Röntgenanlage, die unter anderem eine High-Speed-Kamera des Typs Photron Fastcam SA 3 von VKT enthält, können nun die inneren Abläufe von Laserschweißprozessen visualisiert werden.

Das gilt vor allem für Werkstoffe wie Kupfer oder Kupferlegierungen, bei denen noch nicht genügend Erkenntnisse in diesem Bereich vorliegen. Um spezifische Eigenheiten des Materials in Bezug auf das Schweißverhalten zu entdecken, lassen sich mit der neuen Röntgenanlage gezielte Untersuchungen durchführen.

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