Lärm aussperren Schall geschützte Meeting Points

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Sich gleich vor Ort in der Werk- oder Maschinenhalle in Ruhe besprechen zu können – früher kaum möglich, ab sofort Realität: Otto Kind hat Brasseler, einen Hersteller von Präzisionsteilen, mit hochwirksam vor Lärm geschützten Meeting Points ausgestattet.

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Für die Schall geschützten Meeting Points im Hause Brasseler sind die Schallschutzwand (rechts) und die Schallabsorber (links und mittig oberhalb der Fenster) fertig montiert.
Für die Schall geschützten Meeting Points im Hause Brasseler sind die Schallschutzwand (rechts) und die Schallabsorber (links und mittig oberhalb der Fenster) fertig montiert.
(Bild: Kind)

Die Grundfläche der drei Besprechungszonen beträgt jeweils fast 11 m2. Zum Einsatz kommen im Boden verdübelte Stellwände sowie 45 m2 an den Gebäudewänden montierte Schall-Absorber. Diese Kombination ist nach Unternehmensangaben höchst effizient, weil sowohl die direkte Schalleinwirkung als auch die Lärmreflexion über die Wände erheblich minimiert wird. Insbesondere die verkürzten Nachhallzeiten wirken auf die Mitarbeiter sehr angenehm und unterstützen die Gesprächsatmosphäre.

Das System von Kind besteht aus einer intelligenten Kombination von glatten und gelochten Blechen sowie wenigen Zentimetern Dämmmaterial. Die Schallwellen werden dadurch in einem Frequenzbereich zwischen 200 und 4000 Hertz zuverlässig ausgesperrt, wie es weiter heißt. Als Dämmstoff werden sortenreine Polyester-Textilfasern genutzt – schwer entflammbar und vollständig recyclingfähig. Sockelbleche und -profile sorgen für einen einwandfreien Abschluss zum Boden hin und verhindern Schallbrücken, heißt es weiter.

Die Meeting Points sind dank ihrer modularen Bauweise in Höhe und Breite nahezu beliebig zu dimensionieren. Sie sind standardmäßig mit einer Tischplatte (2,5 x 1,07 m) in Stehtischhöhe ausgestattet. Auf Wunsch lassen sich die Besprechungszonen mit Steckdosen und Leerrohren ausstatten.

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