Suchen

Fibro

Schlauchkonfektionierung bei Gasdruckfedern vereinfacht

| Redakteur: Frauke Finus

Mithilfe von Fibro-Handschlauchpressen ist es in der Werkzeuginstandhaltung bei Ford in Köln gelungen, die Instandhaltungszeiten beim Anschluss von Gasdruckfedern um rund 80 % zu verkürzen.

Firmen zum Thema

Die Handschlauchpresse von Fibro verkürzt die Zeit für die Konfektionierung von Schläuchen zum Anschluss von Gasdruckfedern um bis zu 80 %.
Die Handschlauchpresse von Fibro verkürzt die Zeit für die Konfektionierung von Schläuchen zum Anschluss von Gasdruckfedern um bis zu 80 %.
( Bild: Fibro )

Zu den täglichen Aufgaben der Mitarbeiter im Werkzeugbau Instandhaltung bei der Ford-Werke GmbH in Köln gehört das Konfektionieren von Schläuchen, um Gasdruckfedern miteinander zu verbinden. Bislang war hierfür eine stationäre pneumatische Presse verwendet worden, bei der jedes Mal aufwendig die passenden Pressbacken ausgewählt und der korrekte Druck eingestellt werden mussten. Zudem war stets eine Probepressung erforderlich. Mithilfe der akkubetriebenen Handschlauchpresse von Fibro wurde der Instandhaltungsprozess nun erheblich vereinfacht und verkürzt, wie die beiden Unternehmen mitteilen. Eine integrierte Presskraftüberwachung stelle bei dem intelligenten Tool von Fibro sicher, dass die erforderliche Presskraft erreicht sei und signalisiere dies über ein akustisches Signal. Auch die Verpresszeit sinke deutlich.

Erfolgreiche Pilotanwendung

Im Rahmen einer Pilotphase hatten vier Mitarbeiter des Werkzeugbaus Instandhaltung die Handschlauchpresse mehrere Wochen lang im Praxiseinsatz und in dieser Zeit rund 300 Schläuche in unterschiedlichen Längen konfektioniert. Dabei wurden die Vorteile schnell deutlich: Die Handschlauchpresse ist so leicht und handlich, dass sie unmittelbar in der Presse eingesetzt werden kann, wie der Hersteller mitteilt. Wenige Handgriffe genügen, um die Schläuche auf Länge zu schneiden, zu verpressen und zu montieren, wie es heißt. Sämtliche Zeiten fürs Messen der Schlauchlänge, den Weg zur pneumatischen Presse und die Druckkontrolle entfallen, was in Summe zu einer Zeiteinsparung von rund 80 % führte, so Fibro. Hinzu komme, dass ein und dieselbe Handschlauchpresse von mehreren Mitarbeitern parallel genutzt werden könne, da keinerlei individuelle Einstellungen vorgenommen werden müssten. Ein leistungsfähiger Akku mit einer Ladezeit von nur rund 15 Minuten erhöhe zusätzlich den Bedienkomfort. Das elektrisch-hydraulische Werkzeug zur einfachen und schnellen Schlauchkonfektionierung eignee sich für Schläuche mit der Nennweite DN2. Nach den positiven Erfahrungen in der Pilotanwendung, gehört es bei Ford in Köln mittlerweile zum festen Werkzeugpool.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44868919)