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Stahlhandel

Schmolz + Bickenbach schließt Verkauf der spezifischen Distributionseinheiten ab

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Schmolz + Bickenbach AG, ein Anbieter von Spezialstahl-Langprodukten aus der Schweiz, hat die Veräußerung ihrer spezifischen Distributionseinheiten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Österreich an Jacquet Metal Service, einen Distributeur von Spezialstahl, abgeschlossen. Die Europäischen Kartellbehörden haben die Transaktion ohne Auflagen genehmigt, wie Schmolz + Bickenbach mitteilt.

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Die Konzentration auf das Kerngeschäft geht bei Schmolz + Bickenbach weiter.
Die Konzentration auf das Kerngeschäft geht bei Schmolz + Bickenbach weiter.
(Bild: Schmolz + Bickenbach)

Im Jahr 2014 erreichten diese Aktivitäten zusammen einen Umsatz von rund 600 Mio. Euro, wie es in der Mitteilung weiter heißt, ein bereinigtes EBITDA von rund 7 Mio. Euro und beschäftigten rund 1000 Mitarbeiter. Der vereinbarte Enterprise Value für die Distributionseinheiten habe 88,6 Mio. Euro betragen. Der vorläufige Kaufpreis (Equity Value) betrage 56,6 Mio. Euro und werde nach Gesprächen der beiden Parteien final feststehen. Bereits bezahlt habe Jacquet Metal Service einen Betrag von 48,6 Mio. Euro.

Durch das Closing sind Schmolz + Bickenbach und die spezifischen Distributionseinheiten operativ und rechtlich unabhängig voneinander, wie das Schweizer Unternehmen berichtet. Mit dem Verkauf gehe Schmolz + Bickenbach einen Schritt in der strategischen Neuausrichtung, die eine Fokussierung auf die Produktion von Speziallangstahl und den Vertrieb der eigenen Produkte über das gruppeneigene Sales & Services-Netzwerk vorsieht. Schmolz + Bickenbach und Jacquet Metal Service würden dank der Transaktion ihre Lieferbeziehungen ausweiten und weiterhin zusammenarbeiten.

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