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Spezialstähle

Schmolz + Bickenbach wächst im ersten Halbjahr kräftig

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Schmolz + Bickenbach AG, Emmenbrücke/Düsseldorf, hat im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich höheres Konzernergebnis von 69,8 Mio. Euro (2010: 4,4 Mio. Euro) erzielt. Die Umsatzerlöse stiegen auf 2,0873 Mrd. Euro (2010: 1,4774 Mrd. Euro).

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Das Betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verdoppelte sich annähernd auf 199 Mio. Euro (2010: 102,3 Mio. Euro), was einer Marge von 9,5% entspricht. Das EBIT stieg auf 142,9 Mio. Euro (2010: 49,2 Mio. Euro), die Marge beträgt 6,8%.

Die Nachfrage aus allen Marktsegmenten hat sich wie 2010 weiter schrittweise erhöht, wie der Hersteller von Spezialstählen berichtet, was zu hohen Bestellungseingängen, Auftragsbeständen und Produktionsmengen führte. Die Auslastung der Werke und Verarbeitungsbetriebe sowie der Distributionsgesellschaften würden weiterhin auf hohem Niveau liegen. Die in den Vorjahren eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen wirkten sich positiv aus.

Die Folgen der weltweiten Finanz- und Währungskrise sowie die daraus entstehende Verunsicherung mit deren Auswirkung auf unsere Unternehmung sind derzeit schwerlich zu überblicken, heißt es bei Schmolz + Bickenbach. Nachteilhaft wirke sich bei den Schweizer Werken, welche allerdings nur einen kleineren Teil der Gruppe darstellen, die Entwicklung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro aus. Das Unternehmen geht davon aus, für das Gesamtjahr gegenüber dem Vorjahr wiederum deutlich höhere Umsatzerlöse und ein verbessertes Ergebnis zu erzielen.

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