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Igus Schüler konstruierten automatisierte Maschine

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Fünf Schüler der 13. Jahrgangsstufe haben ein Jahr lang eine vollautomatische Maschine für Leitungsmuster selbständig geplant, entwickelt und gebaut. Das Projekt ist Teil der Kurs-Lernpartnerschaft zwischen dem Rhein-Gymnasium Köln-Mülheim und der Igus GmbH.

Drei der fünf Schüler (Daniel Prill, Patrick Ziegler und Johannes Friedrich) mit der von ihnen entwickelten vollautomatischen Maschine für Igus-Leitungsmuster gemeinsam mit Andreas Muckes, Produktmanager Chainflex-Leitungen, auf der Hannover Messe 2013.
Drei der fünf Schüler (Daniel Prill, Patrick Ziegler und Johannes Friedrich) mit der von ihnen entwickelten vollautomatischen Maschine für Igus-Leitungsmuster gemeinsam mit Andreas Muckes, Produktmanager Chainflex-Leitungen, auf der Hannover Messe 2013.
(Bild: Igus)

Die Abiturienten haben ihre Apparatur im Anschluss ihres Kolloquiums zur Abiturprüfung der Öffentlichkeit präsentiert.

Rhein-Gymnasium legt besonderen Schwerpunkt auf die Mint-Fächer

Die Projektidee ist im Rahmen der Kurs-Lernpartnerschaft entstanden, die Igus gemeinsam mit dem Rhein-Gymnasium in Köln-Mülheim eingegangen ist. Kurs – Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen – macht aus Schulen und benachbarten Unternehmen Lernpartner, die auf der Basis fester Vereinbarungen miteinander kooperieren. Das Rhein-Gymnasium legt dabei in seiner Kooperation mit Igus einen besonderen Schwerpunkt auf die Mint-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Zusammenarbeit bereichert den theoretischen Unterricht durch praxisnahe Beispiele bei Igus vor Ort.

Die Aufgabe der Schüler bestand darin, eine Apparatur zu entwickeln und zu bauen, die Muster der unterschiedlichen von Igus gefertigten Chainflex-Leitungen präsentiert. Chainflex heißen Igus-Leitungen, die das Unternehmen speziell für bewegte Einsätze in Energieketten entwickelt und herstellt. „Wir haben nur die Funktionsweise, den Bauraum sowie den Zeitplan der zu entwickelnden vollautomatischen Maschine für Leitungsmuster vorgegeben“, erläutert Rainer Rössel, Leiter des Geschäftsbereichs Chainflex-Leitungen bei Igus, die Entwicklung des Projektes.

Möglichst viele Igus-Produkte sollten verwendet werden

Die Schüler haben die Idee der Umsetzung selbst entwickelt, die Apparatur konstruiert und zusammengebaut. Ihr Ziel war es dabei, möglichst viele Igus-Produkte wie Chainflex-Leitungen, Drylin E-Lineargleitschlitten mit Motor sowie weitere Igus-Gleitlagerprodukte zu verbauen, um den Motion-Plastics-Ansatz von iIgus zu veranschaulichen. Denn Maschinenelemente aus Kunststoff für bewegte Anwendungen werden zunehmend mit elektronischen Komponenten kombiniert. Anschließend haben die Abiturienten das System programmiert und sich dabei für eine besonders anspruchsvolle Lösung entschieden.

Die von den Schülern entwickelte Maschine beinhaltet 36 Plexiglasröhrchen in denen die Leitungsmuster liegen. Die Röhrchen werden gut sichtbar in einer Revolvertrommel gelagert. Der Betrachter wählt mithilfe einer Tastatur eine der 36 Leitungen aus, über die er mehr erfahren möchte. Daraufhin löst sich das dazugehörige Muster aus der Trommel und wird separat präsentiert. Gleichzeitig werden Informationen zu dem gewählten Leitungstyp auf einem Display angezeigt. Wählt der Betrachter anschließend einen anderen Leitungstyp aus, verschwindet das zuvor präsentierte Leitungsmuster wieder in der Trommel und das neu gewählte erscheint in der Ansicht.

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