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Umformen Schuler beendet Geschäftsjahr mit kräftigem Plus

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Schuler AG hat das Geschäftsjahr 2011/12 (September) mit deutlichem Wachstum bei Umsatz und Ertrag abgeschlossen. So stieg der Konzernumsatz des Göppinger Pressenherstellers um 27,9 % auf 1,22 Mrd. Euro. Das entspreche dem gesteckten Umsatzziel, heißt es.

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Schuler-Pressen verkauften sich im Geschäftsjahr 2011/12 prächtig.
Schuler-Pressen verkauften sich im Geschäftsjahr 2011/12 prächtig.
(Bild: Schuler)

Innerhalb der letzten beiden Geschäftsjahre konnte Schuler den Umsatz nahezu verdoppeln und das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vervierfachen. Es belief sich auf 118,3 Mio. Euro – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 39,5 %. Die Ebitda-Marge, der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz, stieg von 8,8 auf 9,6 % und erreicht annähernd die Zielmarge, die sich das Unternehmen für 2013/14 vorgenommen hat.

Rekordauftrageingang von 2010/11 wiederholt

Beim Auftragseingang konnte Schuler mit 1,3 Mrd. Euro das Rekordniveau des Vorjahres einstellen. Hauptabsatzmärkte waren Asien und Deutschland. In der Folge erreichte der Auftragsbestand zum 30. September 2012 auf Jahressicht mit 1,1 Mrd. Euro einen neuen Höchststand.

„Konjunktur und strategische Investitionen im Automobilsektor gaben uns Rückenwind. Aber ohne die erfolgreiche Umsetzung unseres konzernweiten Strategie-und Wachstumsprogramms wäre dies so nicht geglückt“, kommentierte Schuler-Vorstandschef Stefan Klebert das Ergebnis. In den vergangenen 24 Monaten hatte sich der Pressen- und Anlagenbauer intensiv auf Wachstumsmärkte, Innovationen und Effizienzsteigerungen konzentriert.

An diesem Erfolg will Schuler seine Aktionäre beteiligen, weshalb der Vorstand für das Geschäftsjahr 2011/12 eine Dividende von 0,25 Euro pro Aktie vorschlägt. Die Dividendenausschüttung steigt damit zum Vorjahr um 27 % auf 7,4 MIo. Euro. Auch die Beschäftigten erhalten wieder einen Bonus. Aufgrund der positiven Ergebniszahlen beschloss der Vorstand, die Erfolgsprämie je Mitarbeiter in diesem Jahr auf bis zu 1000 Euro zu verdoppeln. Zum Geschäftsjahresende beschäftigte der Konzern weltweit 5443 Mitarbeiter.

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