Pressen Schuler erwartet nach Rekordjahr weiteren Umsatzanstieg

Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Wie Stefan Klebert, CEO von Schuler, bekannt gab, war das Geschäftsjahr 2010/11 für das Umformtechnik-Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von über 47% äußerst erfolgreich. Auch die Aussichten für das folgende Geschäftsjahr stimmen den Pressenhersteller zuversichtlich, sodass man mit einem Umsatz von mindestens 1,1 Mrd. Euro rechnet.

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Dipl.-Ing. Stefan Klebert, CEO von Schuler auf der Bilanzpressekonferenz: "Wir sehen zum Glück kaum Wolken am Horizont." (Bild: Michel)
Dipl.-Ing. Stefan Klebert, CEO von Schuler auf der Bilanzpressekonferenz: "Wir sehen zum Glück kaum Wolken am Horizont." (Bild: Michel)

Auf der Bilanzpressekonferenz von Schuler für das Berichtsjahr 2010/2011 können der Vorsitzende des Vorstands, Stefan Klebert, sowie der Finanzvorstand Marcus Ketter nur positives berichten: Der Auftragseingang stieg um 62% auf 1,32 Mio. Euro - der höchste Wert, den das Unternehmen in seiner über 170-jährigen Geschichte jemals erreichen konnte. Der Umsatz wuchs um 47,4% auf 959 Mio. Euro.

Schuler wächst in Asien besonders stark

Da er sich besonders in Asien fast verdoppeln konnte, stieg der asiatische Anteil am Gesamtumsatz auf etwa ein Drittel. Doch auch der deutsche Umsatz konnte um knapp 33% zulegen.

Im Gegensatz dazu wächst die Mitarbeiterzahl jedoch nur in geringem Umfang: Für das gesamte Unternehmen betrug das Personalwachstum im vergangenen Geschäftsjahr 4%, in Deutschland lediglich 2%.

Ebenso erfreulich wie das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen werden konnte, startet auch das neue und CEO Stefan Klebert zeigt sich zuversichtlich: „Wir erwarten ein noch besseres Jahr als das, was wir abgeschlossen haben.“ Bereits im ersten Quartal lag der Auftragsbestand bei etwa 1,1 Mrd. Euro. Aufgrund dieses starken Quartals erwartet Schuler für das gesamte neue Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg auf mindestens 1,1 Mrd. Euro sowie einen weiteren Zuwachs beim operativen Ergebnis. Wie Finanzvorstand Kettler berichtet, soll die Ebitda-Marge 9% betragen und ab dem Geschäftsjahr 2013/14 auf 10% steigen.

China bleibt für Schuler strategischer Wachstumsmarkt

Für die Zukunft sieht Schuler China weiterhin als strategischen Wachstumsmarkt. Deshalb wird etwa ein Drittel der Investitionen (Gesamtsumme: 50 Mio. Euro) nach China fließen. Ein Großteil der restlichen Investitionssumme wird in Deutschland eingesetzt.

Insgesamt setzt Schuler seine Strategie weiter fort, sich profitabel und krisensicher aufzustellen. So konnte im vergangenen Jahr die Eigenkapitalquote auf 23% erhöht werden – angestrebt sind mittelfristig 30%.

Was die Branchen-Ausrichtung angeht, wird zwar die Automobilindustrie auch weiterhin der wichtigste Markt bleiben. Doch in Zukunft sollen auch mehr und mehr Zuwächse aus dem Bereich der Verpackung (Dosen) kommen. Stefan Klebert gab sich angesichts der Aussichten äußerst optimistisch für ein erfolgreiches neues Geschäftsjahr: „Wir sehen zum Glück kaum Wolken am Horizont.“

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