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Pressen Schuler steigert Umsatz und Ergebnis

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Schuler AG, Göppingen, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 den Umsatz um 1,0 % auf 279,2 Mio. Euro leicht steigern können. Der Hersteller von Pressen vermeldete Zuwächse in Nord- und Südamerika, Europa und Deutschland. In den asiatischen Märkten lagen die Erlöse hingegen unter dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

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(Bild: Schuler)

Asien war mit einem Anteil von 31,1 % am Gesamtumsatz der zweitgrößte Markt nach Deutschland mit 33,5 %. Das Verhältnis von Auftragseingang und Umsatz, die Book-to-bill-ratio, betrug laut Unternehmensmitteilung im Berichtszeitraum 1,2, was auf weiter steigende Umsätze hinweise.

Auftragseingang bei Schuler schwächt sich ab

Erwartungsgemäß sei der Auftragseingang unter dem Vorjahreswert geblieben. Die Neubestellungen erreichten 334,5 Mio. Euro und gingen damit um 14,5 % zurück. Der Auftragsbestand erhöhte sich seit dem Geschäftsjahresende 2011/12 von 1110,6 Mio. Euro auf 1165,9 Mio. Euro (zum 31. Dezember 2012). „Der hohe Auftragsbestand stimmt uns zuversichtlich, dass wir unseren Erfolgskurs fortsetzen können“, sagte Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG.

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Der Erfolg habe sich zudem in der Rentabilität des Maschinenbauers gezeigt. So betrug das operative Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (Ebitda) nach Unternehmensangaben exakt wie im Vorjahrjahresquartal 25,2 Mio. Euro. Die Ebitda-Marge habe bei 9,0 % (Vorjahr 9,1 %) gelegen. Aufgrund eines verbesserten Zinsergebnisses sei das Ergebnis vor Steuern um 16,8 % auf 17,4 Mio. Euro gestiegen. „Nach dem sehr erfreulichen Verlauf des Geschäftsjahres 2011/12 entwickelte sich unsere Ertragslage im ersten Quartal 2012/13 weiter positiv“, fasste Klebert zusammen.

Schuler hält an der Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest

Im Geschäftsjahr 2012/13 will Schuler bei Umsatz und Ergebnis an das Vorjahr anknüpfen. Obwohl es in einzelnen Bereichen Anzeichen gebe, dass sich das Wachstum abschwächt, bestätigte das Unternehmen seine Prognose. Schuler erwartet für 2012/13 einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro und eine Ebitda-Marge von knapp 10 %.

Im ersten Quartal 2012/13 verbesserte sich der positive Nettofinanzstatus des Konzerns gegenüber dem Vorjahr von 174,4 auf 236,1 Mio. Euro, wie es weiter heißt. Maßgeblich dafür seien gestiegene Kundenanzahlungen gewesen. Das Eigenkapital habe sich im Berichtszeitraum um 5,1 % auf 257,1 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote verminderte sich im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2011/12 von 27,1 auf 26,3 %, weil die Bilanzsumme aufgrund der erhaltenen Anzahlungen überproportional gestiegen sei.

Ende Dezember 2012 beschäftigte Schuler nach eigenen Angaben weltweit 5518 Mitarbeiter. Dies entspreche einer moderaten Steigerung von rund 1 % im Vergleich zu dem Stand drei Monaten zuvor.

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