Pressen Schuler strafft seine Führungsstruktur

Redakteur: Stéphane Itasse

Im Rahmen des Zukunftsprogramms Zusammenwachsen 2.0 will die Schuler AG, Göppingen, ihre Führungsspitze straffen und Einzelunternehmen zusammenfassen. Der Vorstand wird von fünf auf vier Mitglieder reduziert und die zweite Führungsebene in Deutschland deutlich verkleinert, wie das Unternehmen mitteilt.

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Der Schuler-Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert will mit einfacheren Strukturen schnellere Entscheidungen ermöglichen.
Der Schuler-Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert will mit einfacheren Strukturen schnellere Entscheidungen ermöglichen.
(Bild: Schuler)

Im Rahmen der strukturellen Veränderungen ist Dr. Markus Ernst aus dem Vorstand der Schuler AG ausgeschieden, dem er seit 2007 angehörte, wie es weiter heißt. Er verantwortete zuletzt fünf Technologiefelder des Non-Automotive-Bereichs. Seine Aufgaben soll der Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert übernehmen. „Der Aufsichtsrat dankt Dr. Markus Ernst für sein großes Engagement und seinen Beitrag zum Erfolg des Schuler-Konzerns in den vergangenen Jahren“, sagte Dr. Wolfgang Leitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schuler AG, anlässlich der Verabschiedung.

Schuler will mit einfacherer Konzernstruktur effizienter werden

„Die neue Unternehmensorganisation wird uns dabei helfen, effizienter zu werden“, begründete Klebert die angestrebten Veränderungen. Er sagte weiter, „Schuler ist in den letzten Jahren gut unterwegs und soll mit dem Konzernprojekt Zusammenwachsen 2.0 auch in Zukunft auf Erfolgskurs bleiben.“ Seit 2010 habe das Unternehmen den Umsatz verdoppelt und das operative Ergebnis vervierfacht. Die für das Geschäftsjahr 2013/14 gesteckten Wachstumsziele von rund 1,2 Mrd. Euro Umsatz und einer Ebitda-Marge von etwa 10 % wird Schuler laut Mitteilung nach heutigem Stand bereits im Geschäftsjahr 2012/13 erreichen.

Vorstand und Aufsichtsrat prüfen nach Angaben von Schuler derzeit Möglichkeiten zur Vereinfachung der Konzernstruktur, insbesondere in Deutschland, welche sich über die Jahre aus einer Reihe von Unternehmenskäufen ergeben hat. „Ziel der neuen Konzernstruktur ist es, schnelle Entscheidungswege und klare Zuständigkeiten sowie ein einheitliches Angebot des Konzerns an seine Kunden zu ermöglichen“, sagte Klebert. „Damit schaffen wir die Grundlage, künftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.“

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