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Bilanzzahlen

Schuler verzeichnet deutliche Zuwächse in Asien

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Pressenhersteller Schuler hat im Geschäftsjahr 2014 beim Auftragseingang ein Wachstum verbucht. Die Neubestellungen legten um 2,6 % auf 1,19 Mrd. Euro zu. Deutliche Zuwächse sind in Asien zu verzeichnen, darunter einer der größten Aufträge in der 175-jährigen Firmengeschichte. Ferner sind wichtige Bestellungen in neuen Marktsegmenten wie etwa für Anlagen zur Herstellung von Großrohren zu verzeichnen.

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Einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte: FAW Volkswagen bestellte drei Servopressenlinien bei Schuler.
Einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte: FAW Volkswagen bestellte drei Servopressenlinien bei Schuler.
(Bild: Schuler)

Schuler-CEO Stefan Klebert erklärte bei der Bilanzvorlage in Stuttgart: „Gemessen am Gesamtauftragseingang war der asiatische Markt mit einem Anteil von 34,1 % der zweitgrößte Absatzmarkt nach Europa mit 45,9 %. Für das laufende Jahr zeigt sich Schuler zuversichtlich. Aufgrund eines Auftragsbestands von über einer Milliarde Euro und weltweit guten Projektaktivitäten rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Umsatzsteigerung. „Auch die konsequente Weiterführung unseres Strategieprogramms ‚ZusammenWachsen 2.0‘ zur Effizienzsteigerung und Optimierung der Kostenstruktur trägt dazu bei, dass wir uns gut gerüstet sehen“, so Klebert weiter. Zum Bilanzstichtag beschäftigte Schuler 5.423 Mitarbeiter. Im Rückgang von 2,8 % spiegelt sich die Straffung in Produktion und Verwaltung vor allem in Deutschland wider.

Profitabilität gesteigert – Nettofinanzstatus verdoppelt

Schuler hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 bei stabilem Umsatz von 1,18 Mrd. Euro ein Ergebnisplus verbucht. Der Betriebsgewinn (Ebita) stieg um 3,0 % auf 104,1 Mio. Euro, die Ebita-Marge auf 8,8 %. Damit übertrafen die Göppinger die ursprüngliche Prognose (1,1 Mrd. Euro und Ebita-Marge von 6 bis 7 %) deutlich, die im Jahresverlauf aufgrund guten Geschäftsverlaufs und positiver Einmaleffekte durch das weitgehend umgesetzte Effizienzsteigerungsprogramm nach oben korrigiert wurde. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 5,2 Mio. auf 66,9 Mio. Euro.

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