Wärmebehandlung Schwartz Wärmebehandlungsanlagen 30 Jahre alt

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Schwartz Wärmebehandlungsanlagen GmbH, Simmerath, konnte unlängst ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Ausgehend von der Herstellung von Kammer-, Schacht-, Truhen- und Schüttelherdöfen hat sich das Unternehmen nach eigenem Bekunden zu einem der weltweit führenden Hersteller von Wärmebehandlungsanlagen entwickelt.

Eine Rollenherd-Ofenanlage für die Wärmebehandlung von Stahl-Platinen vor der Warmumformung.
Eine Rollenherd-Ofenanlage für die Wärmebehandlung von Stahl-Platinen vor der Warmumformung.
(Bild: Schwartz)

Mehr als 800 Anlagen der Schwartz Wärmebehandlungsanlagen GmbH bewähren sich Tag für Tag in der Automobilindustrie und bei ihren Zulieferern, ebenso in der Stahl-, Aluminium- und NE-Metallindustrie.

Dipl.-Ing. Rolf Schwartz hat das Unternehmen 1984 in Gevelsberg gegründet. 1998 zog die Firma um nach Simmerath in das Gewerbegebiet Rollesbroich. Heute stehen im Stammwerk Simmerath etwa 3000 m² Fläche für Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der Wärmebehandlungsanlagen zur Verfügung. Die Erweiterung um 1000 m² Hallenfläche ist bereits beauftragt. Die Schwartz Wärmebehandlungsanlagen GmbH beschäftigt zurzeit 110 Mitarbeiter am Standort Simmerath, insgesamt 150 Mitarbeiter weltweit.

Seit 2011 mit einer Fertigungs-Niederlassung in China präsent

Im Jahre 2011 wurde die Fertigungs-Niederlassung Schwartz Heat Treatment Systems Asia (Kunshan) Co. Ltd. in Shanghai (VR China) gegründet. Darüber hinaus besteht seit 2012 das Tochterunternehmen Schwartz Inc. in Oswego (USA). Nach wie vor werden alle Anlagen am Stammsitz in Simmerath konstruiert, gefertigt und in Betrieb genommen.

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Schwartz entwickelt und produziert hocheffiziente Wärmebehandlungsanlagen, so zum Beispiel:

  • Rollenherd-Wärmebehandlungsanlagen für das Glühen, Härten, Schmieden, Sintern und Anlassen von Metallen
  • Banddurchlauf-Wärmebehandlungsanlagen für das Härten, Schmieden und Sintern unter Schutzgasatmosphäre
  • Jet-Heating-Anlagen für Schmiede- und Pressrohlinge

Im Laufe der Jahrzehnte hat Schwartz immer wieder durch innovative Systeme auf sich aufmerksam gemacht. So zum Beispiel durch das Presshärten von Blechen, bei dem Schwartz auch in Bezug auf den Umweltschutz einer der Vorreiter war: Bei einem deutschen Automobilhersteller spart eine Anlage aus Simmerath jedes Jahr eine Menge CO2, die der Emission einer Kleinstadt mit 32.000 Einwohnern gleichkommt.

Schwartz Wärmebehandlungsanlagen expandiert stark

Besonders in den vergangenen fünf Jahren hat die Schwartz Wärmebehandlungsanlagen GmbH stark expandiert. Geschäftsführer Alexander Wilden sieht seine Strategie bestätigt: „Unsere Kunden sind offensichtlich mit unserer Arbeit zufrieden. Das zeigt sich deutlich an den Zahlen: In den letzten drei Jahren haben wir den Umsatz nahezu verdreifacht. Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung innovativer Systeme ist sicher auch die intensive Zusammenarbeit mit den beiden Aachener Hochschulen und mit renommierten Partnern in der Industrie.“

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Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Energieeffizienz: Durch exzellente Konstruktionen sowie intensive Nutzung und Rückführung der Prozesswärme benötigen die Anlagen bei hoher Verfügbarkeit besonders wenig Energie.

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