Dinse

Schweißtechnik bringt auch schwere Landmaschinen stabil ins Rollen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der polnische Landmaschinenhersteller Pronar setzt beim Schweißen von Stahlfelgen auf Technik von Dinse. Um ein solches Rad für schwere Maschinen zu fertigen, müssen die Felgen mit dem Felgenflansch verbunden werden. Dafür sorgen jetzt vier Komplettsystem von der Stromquelle über die Drahtvorschübe bis hin zu den MIG/MAG-Schweißgarnituren.
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Der polnische Landmaschinenhersteller Pronar setzt beim Schweißen von Stahlfelgen auf Technik von Dinse. Um ein solches Rad für schwere Maschinen zu fertigen, müssen die Felgen mit dem Felgenflansch verbunden werden. Dafür sorgen jetzt vier Komplettsystem von der Stromquelle über die Drahtvorschübe bis hin zu den MIG/MAG-Schweißgarnituren. (Bild: Pronar)

Das polnische Unternehmen Pronar ist ein Hersteller von Traktoren, Anhängern, Landmaschinen und Landtechnikkomponenten. Für die Herstellung von Felgen hat Pronar sich für MIG/MAG-Schweißsysteme von Dinse entschieden.

Mit mehr als 2000 Angestellten in sieben Werken, entstehen in der Pronar-Welt täglich circa 4000 Teile aus rund 600 t Stahl, sagt Dinse. Pronar zähle zu den weltweit größten Herstellern von Felgen und Rädern für Land- und Kommunalmaschinen und verfüge über eine eigene Produktion von Hydraulik- und Pneumatikelementen sowie für Anhängerachsen und Stahlprofile. Mit besonderen Produkte und modernen Produktionsverfahren hat sich Pronar, wie es weiter heißt, auf den internationalen Märkten gut positioniert. Die Fabrikate würden in mehr als 60 Länder geliefert. Für die hohe Qualität der Produkte sind 70 Konstrukteure, 180 Ingenieure und 150 Schweißer verantwortlich.

Absolutes Hochleistungswerkzeug fürs Schweißen gesucht...

Das Unternehmen investiert massiv in Forschung und in die Weiterentwicklung der eigenen Produktionsanlagen, lässt Dinse wissen. Die Beschleunigung von Prozessen sei dabei ein entscheidendes Ziel, das im Falle des Gelingens zum Erfolgsfaktor wird. In Hinblick auf das Schweißen stellte sich folglich die Frage, wie sich die Produktivität durch gesteigerte Abschmelzleistung beim Schweißen von Felgen und Rädern erhöhen lässt? Pronar produziert, wie es heißt, extrem große und schwere Stahlfelgen aus C-Stählen, zum Beispiel für Traktoren, Mähdrescher und Anhänger. Um das fertige Rad herzustellen, müssen die Felgen mit einem Felgenflansch verschweißt werden. Die Felgen haben einen Durchmesser von 50 bis 137 cm und eine Breite von 30 bis 91 cm. Die Blechstärke des Felgenmaterials belaufe sich auf rund 10 mm, die des Felgenflansches auf bis zu 20 mm. Pronar braucht nach eigenen Angaben dafür als ein absolutes Hochleistungswerkzeug. Um das automatisierte Schweißen der Landmaschinenfelgen zu beschleunigen, wurde eine neue Produktionsanlage in Auge gefasst. Die Polen entschieden sich für den Kauf von vier kompletten Dinse-Systeme bestehend aus Stromquellen der Baureihe DIX PI 500 inklusive Bedienpanels des Modells RP 100E, den Drahtvorschüben WF 50 und den flüssiggekühlten, festmontierten MIG/MAG-Schweißgarnituren DIX M.Flex 4400 mit einer 45° Biegung.

Länger schweißen mit hoher Abschmelzleistung

Für die Dinse-M.Flex Brenner werden, wie Dinse betont, nur leistungsoptimierte Verschleißteile aus dem Bereich des Roboterschweißens im hohen Amperebereich verwendet. Damit hielten sie auch Temperaturbelastungen stand, die bei einer Stromstärke von 450 A entstünden. Die Dinse-Schweißbrenner verfügen über eine Zweikreiskühlung. Das sichere die gute Wärmereduktion. Außerdem punkten die System durch einen besonders ruhigen Gasfluss und so durch ein stabiles Schweißbad, heißt es. Was Pronar auch noch überzeugt habe sei, dass die Verschleißteile sehr lange durchhielten. Aufgrund dieser Vorteile könnten die Pronar-Fachleute länger schweißen und dabei von einer hohen Abschmelzleistung profitieren. Der Wechsel von Verschleißteilen erfolgt im Handumdrehen, heißt es: Das zweigeteilte System besteht aus der Gasdüse und einem Schraubadapter. Beim Austausch müsse lediglich die vordere Gasdüse entfernt werden. Der Adapter verbleibe am Pistoleneinsatz und verhindere, dass Kühlwasser austrete. Dadurch muss das Wasser beim Wechseln von Gasdüse, Kontaktspitze oder Gasverteiler nicht abgestellt werden, was Zeit und Geld spart, wie Dinse erklärt.

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