EWM Schweißtechnik der Zukunft senkt Rauchemissionen um 75 %

Redakteur: Peter Königsreuther

Möglichst effektiver Gesundheits- und Umweltschutz sind dringliche Ziele beim verantwortungsbewussten Handeln moderner Industrien. Das betrifft auch emissionslastige Prozesse, wie das Schweißen. EWM kann diesem Problem jetzt digital begegnen.

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Glückliche Lunge: Nicht nur beim Schweißen von niedriglegiertem Stahl mit dem innovativen Schweißprozess forcearc von EWM etwa, schlägt sich ein großer Teil des Schweißstaubs auf der Werkstückoberfläche nieder. Die Schweißrauchemission ist im Vergleich zum Sprühlichtbogen um bis zu 40 % reduziert, wie es heißt.
Glückliche Lunge: Nicht nur beim Schweißen von niedriglegiertem Stahl mit dem innovativen Schweißprozess forcearc von EWM etwa, schlägt sich ein großer Teil des Schweißstaubs auf der Werkstückoberfläche nieder. Die Schweißrauchemission ist im Vergleich zum Sprühlichtbogen um bis zu 40 % reduziert, wie es heißt.
(Bild: EWM)

Als einer der Technologieführer entwickelt der Schweißgerätehersteller EWM aus Mündersbach die Schweißtechnik der Zukunft, damit, wie es weiter heißt, die Schweißprozesse noch wirtschaftlicher, ressourcenschonender und noch ökologischer werden. Das klappe etwa durch reduzierte Schweißrauchemissionen.

Kein Angst vor neuen Grenzwerten beim Schweißen

Auf die Ergebnisse von wissenschaftliche Untersuchungen hinweisend, betont EWM, dass seine digital modifizierten Schweißprozesse namens coldarc, forcearc und forcearc puls, die Schweißrauchemissionen signifikant reduzieren und das Gefährdungspotenzial für Schweißer sowie Bediener erheblich verringern. Im Hinblick auf den neuen Grenzwert für alveolengängige Stäube, der, wie EWM in Erinnerung ruft, spätestens Ende 2018 gültig ist und von bisher 3 mg/m³ auf 1,25 mg/m³ abgesenkt wurde, zahlt sich die Investition in die weitblickende Technik schon heute aus. Denn Betroffene könnten den neuen Grenzwert mit den EWM-Schweißsystemen noch einfacher einhalten.

Das Schweißrauch-Übel an der Wurzel bekämpfen

Schweißrauch besteht zu einem hohen Prozentsatz aus alveolengängigen Stäuben, heißt es weiter. Um die geforderten Grenzwerte überhaupt einhalten zu können und den Schweißer vor alveolengängigen Stäuben zu schützen, muss folglich die Schweißstaubemission reduziert werden – und zwar eklatant, so EWM. Mit den innovativen Schweißverfahren von EWM sollen im Vergleich zu konventionellen Schweißverfahren nun bis zu 75 % weniger Schweißstaubmengen entstehen.

Die Wissenschaft hat festgestellt...

Wissenschaftler der RWTHAachen und der Technische Universität Dresden haben umfangreiche Untersuchungen zu Schweißrauchemissionen beim Kurzlichtbogen, Sprühlichtbogen und Impulslichtbogen durchgeführt und mit den Ergebnissen der korrespondierenden innovativen Schweißverfahren coldarc, forcearc und forcearc puls von EWM verglichen – bei jeweils gleicher Abschmelzleistung. Die Ergebnisse sind übereinstimmend und eindeutig: Der Einsatz digital modifizierter innovativer Prozesse kann die Emissionsbelastung signifikant verringern und die Gefährdung für Schweißer und Bediener deutlich reduzieren.

Auch das passt zum Thema:

Der Lichtbogen beim Schweißen bestimmt den Effekt mit

Die Entstehungsmechanismen von Schweißrauch unterscheiden sich im Kurz- und Sprühlichtbogen signifikant, wie Versuche an un- und niedriglegierten Stählen ergaben. Bei coldarc wird der Kurzlichtbogen mit sehr geringer Leistung aufgelöst, was die Schweißrauchemission um bis zu 75 % reduziert. Das Schweißverfahren forcearc habe im Vergleich zum konventionellen Sprühlichtbogen eine kürzere Lichtbogenlänge und damit einen höheren Lichtbogendruck. Der Lichtbogen dringe tiefer in den Grundwerkstoff ein und dabei werde der Rauchniederschlag an der Werkstoffoberfläche erhöht – die Schweißrauchemissionen sind um 40 % verringert, weil sie nicht an die Luft abgegeben werden.

Weniger Schweißrauch trotz höherem Drahtvorschub

Untersuchungen an hochlegierten Chrom-Nickel-Stählen mit dem Impulslichtbogenverfahren forcearc puls weisen aufgrund der hohen Prozessstabilität ebenfalls stark reduzierte Emissionen auf, wie EWM erklärt. Ist die Emissionsrate bei geringen Drahtvorschubgeschwindigkeiten noch mit konventionellen Impulslichtbogenschweißverfahren vergleichbar, sinkt die Emissionsrate des forcearc puls-Verfahrens bei Drahtvorschubgeschwindigkeiten von 13 m/min um den Faktor 4,5 im Vergleich zum Impulslichtbogen, so EWM.

Serienmäßige Unterstützung beim Schweißen

Sämtliche innovativen Schweißverfahren von EWM sind in allen digitalen Inverter-MIG/MAG-Schweißgeräten und insbesondere bei der neuesten Geräteinnovation von EWM, der Titan XQ puls, serienmäßig im Kaufpreis enthalten und über jede der angebotenen Steuerungen anwählbar. Egal ob für Dünn- oder Dickblechanwendungen, Füll-, Deck- oder Wurzellagen oder in Zwangspositionen: Mit den EWM-Geräten lässt sich jede Schweißaufgabe an niedrig- bis hochlegiertem Stahl sowie Aluminium perfekt erfüllen.

Serienmäßig stehen forcearc, forcearc puls, wiredarc,

wiredarc puls, coldarc, coldarc puls, rootarc, rootarc puls, Positionweld sowie MIG/MAG-Impuls- und -Standardlichtbogen zur Verfügung, wie EWM anmerkt. Sie erleichterten es nicht nur, Schweißnähte in kontinuierlich hoher Qualität zu fertigen – sie führten auch zu erheblichen Arbeitszeit- und Materialeinsparungen.

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