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Gesellschaft für Wolfram Industrie Seltene Erden und Spitzenschliff für Orbitalschweißungen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Auf der Schweißen & Schneiden 2017 im Düsseldorf zeigt die Gesellschaft für Wolfram Industrie Orbistar-Elektroden für Orbital-, Rohr- und Rundschweißungen.

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Orbistar wurde in enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt.
Orbistar wurde in enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt.
(Bild: Gesellschaft für Wolfram Industrie)

Beim Orbitalschweißen werden hohe Qualitätsansprüche an die Nähte gestellt. Um diese zu gewährleisten, wandert ein Schweißkopf im Kreis um den runden Bearbeitungsgegenstand und erfüllt durch diese Lichtbogenschweiß-Technik die geforderten Standards. In diesem Prozess werden Lichtbogen und Nahtstellen durch inerte Schutzgase vor äußeren Einflüssen geschützt, wodurch das Verfahren eine geringe Ausfallrate sowie große Reproduzierbarkeit von Schweißprozessen garantiert und somit die Produktqualität deutlich steigert. Wichtig dabei ist neben der Legierungszusammensetzung auch die Elektrodengeometrie, denn sie beeinflusst das Schweißergebnis maßgeblich.

Darauf achtete die Gesellschaft für Wolfram Industrie mbH bei der Entwicklung ihrer zwei neuen Orbistar-Elektroden für Orbital-, Rohr- und Rundschweißungen, die in enger Zusammenarbeit mit Anwendern konzipiert wurden, und jetzt auf der Schweißen & Schneiden 2017 in Düsseldorf präsentiert werden. Sie bieten nach Herstellerangaben eine besondere Oberflächengüte, einen sorgfältigen Spitzenschliff und einen genauen Längenschnitt.

Lösungen bei dünnwandigen Rohren

Seit über 100 Jahren arbeitet die Gesellschaft für Wolfram Industrie im Bereich der reinen, thorierten, cerium- und zirkondotierten W-Elektroden oder Lanthan- und Sonderelektroden, wovon die neuen Elektroden profitieren. Durch die Verwendung von seltenen Erden ermöglicht die Orbistar WS2 Witstar nach Unternehmensangaben hohe Standzeiten bei allen Rohrschweißeinsätzen. Als Alternative bietet Wolfram die Orbistar WLa 20 für Arbeiten mit häufigen Zündfolgen an. Sie sei ideal für den Niederstrombereich und für Lösungen bei dünnwandigen Rohren geeignet. Prozessspezifische Legierungen und Abmessungen nach individuellen Vorgaben seien ebenso möglich – selbst abgewinkelte Elektroden mit bis zu 3,2 mm Durchmesser für Innenrohrschweißungen.

Gesellschaft für Wolfram Industrie auf der Schweißen & Schneiden 2017: Halle 12, Stand 12G10

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