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Motek 2013

Sensibel und schnell greifen

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Schunk zeigt auf der Motek 2013 einen servoelektrischen 2-Finger-Parallelgreifer. Damit lassen sich kleine Teile sensibel und in kurzen Taktzeiten greifen.

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Der kompakte Kleinteilegreifer WSG 32 verfügt über eine integrierte Greifteildetektion und Greifkraftüberwachung.
Der kompakte Kleinteilegreifer WSG 32 verfügt über eine integrierte Greifteildetektion und Greifkraftüberwachung.
( Bild: Schunk )

Der kompakte servoelektrische 2-Finger-Parallelgreifer WSG 32 wurde laut Schunk speziell für das anspruchsvolle Kleinteilehandling konzipiert. Sein großer, flexibel definierbarer Hub ermögliche es, unterschiedliche Teile zuverlässig und sensibel im Wechsel zu handhaben. Dazu seien bereits eine Greifteildetektion und eine Greifkraftüberwachung integriert. Die wirkenden Greifkräfte würden über die Stromzufuhr genau geregelt.

Über standardmäßig vorhandene Sensorschnittstellen in den Grundbacken können Sensoren direkt und ohne zusätzliche Verkabelung in den Greifprozess integriert werden, heißt es weiter. So ließen sich beispielsweise die am Greifteil auftretenden Kräfte mithilfe von Kraftmessfingern genau erfassen und regeln. Selbst fragile Teile könnten auf diese Weise prozessstabil gehandhabt werden.

Eine speziell entwickelte Riemenkinematik gewährleistet nach Angaben von Schunk hohe Greifgeschwindigkeiten bis 400 mm/s und damit auch bei großem Hub kurze Zykluszeiten. Die Backenführungen sind vollständig abgedeckt und damit besonders einfach zu reinigen. Der Hub pro Finger beträgt 34 mm, die Greifkraft liegt zwischen 5 und 50 N.

Aufgrund der Kombination aus Greifteildetektion und hoher Positioniergenauigkeit kann der WSG 32 Greifbefehle taktzeitoptimiert ausführen, wird betont. Die übergeordnete Prozesssteuerung werde dabei erheblich entlastet. Ein standardmäßig integriertes Energiemanagement stelle sicher, dass der Greifer besonders energieeffizient arbeitet.

Mithilfe einer intuitiv bedienbaren Konfigurationsoberfläche und ohne Installation einer Software kann er via Ethernet TCP/IP über einen gewöhnlichen Webbrowser schnell und einfach in Betrieb genommen werden, so der Hersteller. Der dazu erforderliche Webserver sei standardmäßig in den Greifer integriert. Dieser könne auch zur Ferndiagnose und zum Versand von Status-E-Mails genutzt werden.

Schunk GmbH & Co. KG auf der Motek 2013: Halle 1, Stand 1501

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