Messtechnik Sensoren zur Antriebsüberwachung vermeiden Anlagenausfälle

Redakteur: Udo Schnell

Beim Steuern industrieller Prozesse sind Sensoren unterschiedlichster Prinzipien weit verbreitet. Im Antriebsstrang findet sich Sensorik aber bislang eher selten. Ein modulares Sensorsystem zeigt, dass sich mit Sensoren direkt im Antriebsstrang die Effizienz von Maschinen und Anlagen deutlich erhöhen lässt.

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Bild 1: Das Sensorsystem lässt sich einfach als Messring zwischen Antrieb und Maschinenbett integrieren. (Bild: Wittenstein)
Bild 1: Das Sensorsystem lässt sich einfach als Messring zwischen Antrieb und Maschinenbett integrieren. (Bild: Wittenstein)

In welchem Zustand befindet sich ein Antriebsstrang? Welche Lasten liegen an, droht ein Ausfall durch das Auftreten von bestimmten Lastkollektiven? Wie können kritische Zustände rechtzeitig erkannt, Reaktionszeiten verkürzt und die Wartung optimiert werden? Das modulare Sensorsystem torqxis liefert Antworten auf diese Fragen.

Maschinenstillstand ist teuerer als die Instandsetzung

Maschinenstillstand – zumal ungeplanter – ist fast immer deutlich teurer als die eigentliche Instandsetzung. Während jedoch Sensorik unterschiedlichster physikalischer Wirkprinzipien zum Steuern und Überwachen von Prozessen in industriellen Verarbeitungsprozessen selbstverständlich ist, trifft dies auf die Antriebsstränge selten zu. Sie sind nur spärlich mit Sensorik zur Maschinenüberwachung ausgerüstet.

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Dabei können intelligente Sensorlösungen für die Antriebstechnik einen positiven Beitrag zur Effizienz leisten, indem sie Antriebe last- und leistungsabhängig steuern, Verfahrprofile erkennen, Lastkollektive bewerten, ungeplante Maschinenstillstände und Wartungseinsätze vermeiden, Verschleißerscheinungen rechtzeitig melden und so die Maschinen- und Ausfallkosten minimieren.

Sensorsystem erfasst Drehmomente, Querkräfte und Temperaturen

Drehmomente, Querkräfte und Temperaturen – diese in Antriebssträngen prozessrelevanten Größen erfasst das Sensorsystem Torqxis von Wittenstein. Die Sensoren lassen sich als Messring auf einfache Weise zwischen der Antriebskomponente und dem Maschinenbett platzieren. Auf Veränderungen der Einzelbelastungen im Antriebsstrang reagieren sie sehr genau und schnell, zum Beispiel

  • bei unerwarteten Änderungen im Lastprofilverhalten,
  • beim Überschreiten definierter Werte,
  • bei Überhitzungen,
  • bei Lagerschäden,
  • bei Materialbruch,
  • bei Ermüdung der Antriebswelle,
  • bei abnehmender Spannung eines Antriebsriemens
  • sowie bei auftretendem Schlupf.

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