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Deprag Schulz

Sensorgesteuerter Schrauber für sensible Verbindungen

| Autor/ Redakteur: Stefanie Michel / Jürgen Schreier

Gerade bei sicherheitskritischen Schraubverbindungen werden hohe Anforderungen an die Schrauber gestellt. Zudem muss ein direktes Messsystem vorhanden sein. Für solche Einsatzfälle wurde ein sensorgesteuertes Schraubsystem mit EC-Motoren und einer darauf abgestimmten Ablaufsteuerung entwickelt.

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Bild 1: Die in den EC-Servoschrauber integrierte, sensorgesteuerte Drehmoment- und Drehwinkelmessung ermöglicht die exakte Regelung des Schraubenanzugs sowie die Dokumentation wichtiger Prozessparameter.
Bild 1: Die in den EC-Servoschrauber integrierte, sensorgesteuerte Drehmoment- und Drehwinkelmessung ermöglicht die exakte Regelung des Schraubenanzugs sowie die Dokumentation wichtiger Prozessparameter.
( Bild: Deprag Schulz )

Überall wo ein Maximum an Prozesssicherheit gefragt ist, kommen sensorgesteuerte Schraubsysteme zum Einsatz. Dafür hat Deprag Schulz neue Minimat-EC-Servoschrauber vorgestellt, die mit der zugehörigen Ablaufsteuerung AST40 das aktuelle EC-Servosystem ersetzen sollen.

Bei hochsensiblen Schraubverbindungen, wie sie beispielsweise in der VDI-Richtlinie 2862 (Kategorie A: Gefahr für Leib und Leben) genannt sind, ist höchste Präzision des eingesetzten Schraubwerkzeugs erforderlich und ein direktes Messsystem vorgeschrieben. Auch die Rückverfolgbarkeit der Montageergebnisse muss gewährleistet sein. Alle diese Attribute erfüllt Deprag mit der EC-Servotechnik.

Industrieschrauber von bürstenlosen Motoren angetrieben

Die Schrauberserie besteht aus drei Komponenten: dem Schrauber 311E, der Ablaufsteuerung AST40 und einem Kabel. Der Schrauber wurde speziell für den Industrieeinsatz entwickelt und mit robusten, bürstenlosen Hochleistungsmotoren mit Resolverkommutierung ausgestattet. Die Signalübertragung erfolgt digital über ein einziges Schrauberkabel mit weniger als 11 mm Durchmesser, was das Handling ungemein vereinfachen soll. Der Anschlussstecker am Schrauber entspricht dem rauen Industrieumfeld, mögliche Störfälle seien auf ein Minimum reduziert. Die passiv gekühlte Steuerung leitet die Betriebswärme direkt über den integrierten Kühlkörper ab. Der lüfterlose Betrieb reduziert Wartungsaufwand und -kosten.

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