AMA Fachverband für Sensorik Sensorik und Messtechnik: Branche bleibt stabil und optimistisch

Redakteur: Udo Schnell

Die Branche der Sensorik und Messtechnik schließt das zurückliegende Jahr mit leichtem Umsatzplus, weiteren Investitionen und steigendem Personalbedarf. Der Export ins europäische Ausland zeigt sich als wirtschaftliche Branchenbremse, der Export ins nichteuropäische Ausland zog wieder an.

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Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA-Fachverband für Sensorik: „Die Sensorik und Messtechnik ist und bleibt eine stabile Branche auch im wirtschaftlich Auf und Ab der Märkte.“
Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA-Fachverband für Sensorik: „Die Sensorik und Messtechnik ist und bleibt eine stabile Branche auch im wirtschaftlich Auf und Ab der Märkte.“
(Bild: Schnell)

Die Branche der Sensorik und Messtechnik blickt auf ein insgesamt stabiles Jahr zurück, verglichen mit den wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre. Dies ist das Ergebnis der Branchenbefragung, die der AMA Fachverband für Sensorik alljährlich unter seinen Mitglieder durchführt. Die Zahlen wurden in den Monaten Januar und Februar 2013 erhoben, sind also, wie Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des Verbandes ausführt, ganz aktuell.

2013 soll für Sensorik und Messtechnik ein Umsatzwachstum von rund 4 % bringen

Das Jahresergebnis weist, wie der Verband mitteilt, ein leichtes Umsatzwachstum von 1 % aus, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Insgesamt scheinen sich die Perspektiven der Sensorik und Messtechnik weiter aufzuhellen. Nach den Erwartungen für das Jahr 2013 gefragt, setzten die AMA-Mitglieder auf ein Umsatzwachstum von gut 4 %.

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Der Auftragseingang wies im ersten Quartal Jahr 2012 ein Wachstum von 7 % auf. Im weiteren Verlauf des Jahres blieb der Wert ohne weiteres Wachstum stabil.

Europäisches Ausland entwickelt sich für Sensorik und Messtechnik zur Wachstumsbremse

Die Branche präsentiert sich laut AMA als besonders investitionsfreudig. Die Verbandsmitglieder tätigten im Geschäftsjahr 2012 gut 9 % höhere Investitionen, nach einem bereits investitionsstarken Vorjahr, das mit einem Plus von 16 % abschloss. Die Sensorik und Messtechnik prognostiziert auch für dieses Jahr einen weiteren Investitionsanstieg von gut 2 %.

Als Hemmschuh des Jahres 2012 habe sich das Exportgeschäft ins europäische Ausland entpuppt. Die Exportquote ins europäische Ausland sank um fünf Prozentpunkte auf 22 %. Die Exportquote ins nicht europäische Ausland hingegen erstarkte um vier Prozentpunkte und konnte damit die Verluste im innereuropäischen Export nahezu kompensieren.

Sensorikhersteller suchen Ingenieure

Der Arbeitsmarkt der Branche ist besser als der Durchschnitt der Gesamtindustrie, betont Simmons. Im Jahr 2012 wurden fast drei Prozent mehr Personal von den Mitgliedsunternehmen eingestellt und für das laufende Jahr wird weiterer Bedarf prognostiziert. Wie Simmons ausführt, beabsichtigen 68 % der Befragten im Jahr 2013 Ingenieure einzustellen. Dies seien durchschnittlich zwei Ingenieure pro Befragtem.

„Die Sensorik und Messtechnik ist und bleibt eine stabile Branche auch im wirtschaftlich Auf und Ab der Märkte“, kommentiert Simmons die neue Branchenauswertung. „Durch den wachsenden Bedarf an technologischen Herausforderungen, wie erneuerbare Energien, fortschreitende Automatisierung und der Robotik startet unsere Branche optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Das Inlandsgeschäft ist und bleibt stark. Das Exportgeschäft wird sich künftig wieder mehr in das nichteuropäische Ausland verlagern. Insbesondere die Asiaten setzen auf neue Technologien und können den enormen Bedarf nicht aus eigener Produktion decken.“

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