Entgratmaschine Sicher entgraten und dabei bis 90 % an Energiekosten einsparen

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Wöhler stellte bereits zur Euroblech 2010 den Edge Racer vor – und erhielt den Innovations-Award. In diesem Jahr zeigt das Unternehmen auf der Euroblech, dass es den Innovationsgedanken weiter voran getragen hat.

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Die Edge-Racer-Serie bietet verschiedene Baugrößen – abgestimmt auf die produktionstechnischen Bedürfnisse.
Die Edge-Racer-Serie bietet verschiedene Baugrößen – abgestimmt auf die produktionstechnischen Bedürfnisse.
(Bild: Wöhler Brush Tech)

Mit der Weiterentwicklung des Edge Racers ist es den Angaben zufolge gelungen, eine Entgratmaschine dem Markt zur Verfügung zu stellen, die alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die innovative Technik unterbindet die Entstehung von Funken während des gesamten Bearbeitungsprozesses und schließt so die Entzündung von Feinstäuben von vornherein aus. Um auch in Zukunft wirtschaftlich arbeiten zu können, ist die Energieeffizienz ein wichtiger Faktor den man berücksichtigen muss. Mit Betriebskosten von 0,01 €/m2 sei der Edge Racer im Vergleich zu herkömmlichen Entgratmaschinen deutlich sparsamer und effizienter. So sollen Energiekosten-Einsparungen bis 90 % möglich sein.

Leicht auswechselbare Tellerbürsten machen die Entgratmaschinen flexibel und damit lukrativ für die Bearbeitung von Kleinserien.

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Problemlose Einbindung in den Prozess

Die Serie bietet verschiedene Baugrößen – abgestimmt auf die produktionstechnischen Bedürfnisse. Als kostengünstiges Einstiegsmodell sei die einseitige Anlage ER 1500 E besonders für kleine Unternehmen interessant. Durch den geringen Platzbedarf findet die Anlage überall Platz und lässt sich genauso problemlos in den Prozessablauf einbinden wie die doppelseitigen Anlagen, heißt es weiter. Mit dem ER 2000 D lassen sich Bleche mit einer Breite bis 2000 mm in einem Durchgang beidseitig entgraten und kantenverrunden.

Die Waschanlage W 1500 runde die Serie ab. Modular gestaltet lassen sich alle Maschinen leicht in eine Fertigungskette einfügen, können aber auch als „stand alone“-Maschine eingesetzt werden.

Ebenfalls erweitert der Hersteller das Edge-Racer-Programm um ein Kleinteilemodul. Das Förderband für Kleinteile kann schnell und flexibel in den Edge Racer eingelegt werden und erweitert somit das Teilespektrum. Zur Organisation steht nun, der ebenfalls neue Station-Train zur Verfügung. Dieser Werkzeugwagen bietet Platz für Wechselsätze und schaffe so die Voraussetzung für kürzeste Wechselzeiten.

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