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Siemens verbucht mehr Umsatz und weniger Gewinn

| Redakteur: Stéphane Itasse

Für die Siemens AG, München, war der Auftakt des Geschäftsjahres 2012/2013 durchwachsen: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Umsatz im ersten Quartal dank des guten Auftragsbestands leicht zu, wie der Elektrokonzern am Mittwoch mitteilt. Das Ergebnis der Sektoren stieg um 4 %, der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten sank jedoch leicht.

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„Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir von der Weltwirtschaft keinen Rückenwind“, sagt der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher.
„Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir von der Weltwirtschaft keinen Rückenwind“, sagt der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher.
( Bild: Siemens )

Der Auftragseingang ging im Vergleich zum Vorjahr zwar moderat zurück, das Verhältnis von Auftragseingang und Umsatz (Book-to-Bill) lag aber erstmals nach drei Quartalen wieder über 1, heißt es in der Mitteilung weiter. „In einem unsicheren konjunkturellen Umfeld sind wir solide in das Geschäftsjahr 2013 gestartet. Auch für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir von der Weltwirtschaft keinen Rückenwind, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Unsere volle Aufmerksamkeit richtet sich auf die Umsetzung unseres Programms Siemens 2014“, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens.

Siemens-Konzerngewinn schrumpft um 200 Mio. Euro

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013, das am 31. Dezember 2012 endete, sank der Auftragseingang von Siemens laut eigenen Angaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 19,1 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um 2 % auf 18,1 Mrd. Euro. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) lag im ersten Quartal bei 1,06. Der Auftragsbestand lag am Ende des ersten Quartals bei 97 Mrd. Euro.

Das Ergebnis der Sektoren stieg nach Siemens-Angaben um 4 % auf 1,7 Mrd. Euro, die Ergebnismarge der Sektoren von 9,0 auf 9,3 %. Der Gewinn der fortgeführten Aktivitäten ging leicht zurück und lag bei 1,3 Mrd. Euro. Der Konzerngewinn sank von 1,4 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,2 Mrd. Euro.

Siemens-Sektor Energy wächst dank der Windkraft

Der Auftragseingang des Sektors Energy lag mit 7,1 Mrd. Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Hier wurden Rückgänge vor allem in den Divisionen Wind Power und Power Transmission durch das gute Abschneiden der Division Fossil Power Generation, die auf ein Plus von 18 % kam, nahezu kompensiert, wie Siemens erläutert.

Der Umsatz des Sektors erhöhte sich um 3 % auf 6,3 Mrd. Euro, vor allem dank eines Zuwachses in der Division Wind Power, deren Umsatz 27 % über dem Vorjahreswert lag. Das Ergebnis des Sektors verbesserte sich auch aufgrund geringerer Belastungen aus Offshore-Projekten von 507 auf 567 Mio. Euro, die Marge von 8,3 auf 9,0 %.

Unter anderem dank verbesserter Kostenpositionen durch Fortschritte bei der Agenda 2013 stieg im Sektor Healthcare das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 364 auf 503 Mio. Euro, die Ergebnismarge verbesserte sich von 11,6 auf 15,5 %. Der Umsatz des Sektors kletterte um 3 % auf 3,3 Mrd. Euro, der Auftragseingang lag stabil bei 3,3 Mrd. Euro.

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