Start-up-Unterstützung Sievert Logistik stärkt Stockstadt für Mehrwertservices

Redakteur: Peter Königsreuther

Eine Angebotserhöhung in Sachen Mehrwertdienste strebt Sievert Logistik mit dem bereits laufenden Ausbau des Standortes Stockstadt an. Speziell Start-ups sollen davon profitieren.

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Sievert Logistik richtet sich am Standort Stockstadt stärker auf Mehrwertdienste aus – so genannte Value Added Services (VAS). Damit will das Unternehmen auch an Start-ups ansprechen, heißt es.
Sievert Logistik richtet sich am Standort Stockstadt stärker auf Mehrwertdienste aus – so genannte Value Added Services (VAS). Damit will das Unternehmen auch an Start-ups ansprechen, heißt es.
(Bild: Sputnik / Sievert Logistik)

Nach der Installation einer neuen Kommissionierstraße und der Erweiterung der Lagerfläche um 1600 Quadratmeter, stehe jetzt der Ausbau der IT-Landschaft an, wodurch diese in Zukunft schnell und einfach an diverse Shop- und Versandsysteme angebunden werden könnten. Rui Macedo, der Geschäftsführer von Sievert Logistik, erklärt: „Auch junge, aufstrebende Unternehmen sind eine attraktive Zielgruppe für uns, denen wir in Sachen Logistikkompetenz Unterstützung leisten können. Denn oft mangelt es an diesem Punkt.“ Stockstadt wurde deshalb gewählt, weil dort bereits umfangreiche Erfahrung im Bereich Value Added Services (VAS) – also dem englischen Ausdruck für Mehrwertdienstleistungen – vorliege.

Die Logistik-Drehscheibe, wenn ein Start-up so richtig durchstartet

In Stockstadt kommissioniert und konfektioniert Sievert Logistik, übernimmt aber auch die Etikettierung und das Retourenmanagement bis hin zum Verpacken nebst Qualitätskontrolle, heißt es zum dortigen Leistungsspektrum. Sievert merkt an, dass man unter Umständen auch Nach- und Reparaturarbeiten durchführe. Ein aktueller Auftrag umfasst etwa die Abwicklung von jährlich 600 Containern mit je 40 bis 50 Paletten, betont Macedo. Rework-Arbeiten, wie etwa das Bestücken einzelner Sendungen mit Betriebsanleitungen oder die Applikation von Aufklebern sind auch möglich. Das seien alles Jobs, die ein Start-up kaum leisten könne. Schon deshalb, weil es an der ausreichenden Lagerfläche hapere. Denn laufe ein Unternehmen richtig an, dann käme eine Garage schnell an ihre Grenzen. Und immerhin stehen in Stockstadt 12.000 Quadratmeter Lagerfläche mit 10.000 Palettenstellplätzen zur Verfügung.

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