Lorch Schweißtechnik

Smarte Schweißtechnik macht E-Mobil dynamischer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Dieses flotte E-Mobil namens e.GO Life, das ab Ende des Jahres die Innenstädte erobern soll, hat digitalisierte Schweißtechnik von Lorch mit aus der Taufe gehoben. Die Industrie-4.0-fähige Fügetechnik habe dazu beigetragen, dass das Auto in kürzester Zeit zur Serienreife gebracht werden konnte. Ein Herzstück der Entwicklung war es, ein optimiertes, leichtes Chassis zu konzipieren und zu bauen.
Bildergalerie: 1 Bild
Dieses flotte E-Mobil namens e.GO Life, das ab Ende des Jahres die Innenstädte erobern soll, hat digitalisierte Schweißtechnik von Lorch mit aus der Taufe gehoben. Die Industrie-4.0-fähige Fügetechnik habe dazu beigetragen, dass das Auto in kürzester Zeit zur Serienreife gebracht werden konnte. Ein Herzstück der Entwicklung war es, ein optimiertes, leichtes Chassis zu konzipieren und zu bauen. (Bild: e.Go Mobile AG)

Das Konzept eines Leichtbauchassis war ein zentraler Kern bei der Entwicklung des e.Go-Elektroautos für den Stadtverkehr, das bald sei Debüt auf den Straßen feiert. Lorch-Schweiß-Know-how habe keine kleine Rolle bei der Umsetzung gespielt.

Mit dem e.GO Life kommt ab Ende 2018 ein kompaktes Elektro-Stadtauto neu auf den Markt, das, wie es heißt, auf dem RWTH Aachen Campus unter Einsatz hochiterativer, agiler Entwicklungs- und Fertigungsmethoden entstanden ist. Als Technologiepartner seit der Entwicklungsphase mit dabei ist die Lorch Schweißtechnik GmbH, deren innovative sowie digitale Schweißlösungen sich problemlos in Industrie-4.0-Umgebungen integrieren lassen und laut Lorch so eine sichere Informationsverfügbarkeit als Voraussetzung für eine moderne Entwicklungs- und Produktionsumgebung bieten.

Durch smarte Entwicklung schneller auf der Straße

Zum Jahresende 2018 werden die ersten Fahrzeuge des e.GO Life aus der Produktionshalle in Aachen-Rothe Erde rollen. Das Besondere bei der Entwicklung des e.GO Life sei der Einsatz modernster Industrie-4.0-Systeme, die eine extrem kurze Entwicklungszeit von nur drei Jahren und die Herstellung von relativ günstigen Prototypen und Kleinserien ermöglichten. So wurde das seriennahe Fahrzeug laut Lorch mit einem Budget von knapp 30 Mio. Euro entwickelt.

Beteiligt am Projekt sind mit dem European 4.0 Transformation Center (E4TC), der Demonstrationsfabrik (DFA), dem Aachen Center for Additive Manufacturing (ACAM) und der Aachener Werkzeugbau Akademie (WBA) vier verschiedene Einrichtungen des RWTH Aachen Campus.

Die Herstellung eines leichten Chassis bildete dabei einen zentralen Teil des e.GO-Life-Konzepts. Um Gewicht zu sparen, werden dazu einfache Vierkant-Aluminiumprofile zu einer, wie es heißt, ausgeklügelten und sicheren Rahmenkonstruktion zusammengeschweißt. Frühe Simulationsmöglichkeiten führten dabei schnell zu einem hochwertigen Chassis, in dem die Steifigkeit des Batteriekompartiments für die passive Sicherheit des gesamten Autos genutzt werden konnte, wie Lorch betont.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Ausklappen
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Ausklappen
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45404604 / Trennen & Verbinden)

DER BRANCHENNEWSLETTER Newsletter abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Whitepaper

Dossier Teilereinigung

Teile effizient reinigen

Erfahren Sie in diesem Dossier mehr über effektive und wirtschaftliche Bauteil- und Oberflächenreinigung in der Blechbearbeitung. lesen

Gehaltsreport IT und Industrie 2018

Verdienen Sie genug? Der große Gehaltsreport IT & Industrie

Was verdienen Arbeitnehmer in den unterschiedlichen Branchen konkret? In welchem Bundesland sind die Unternehmen besonders spendabel? Wie viele Wochenarbeitsstunden werden geleistet und wie zufrieden sind die Mitarbeiter? Wir haben nachgefragt. lesen

Dossier Robotik Ausgabe 2018

Robotik in der Automatisierung

Die Robotik hält zunehmend Einzug in die automatisierte Montage. Grund genug für die konstruktionspraxis, die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Robotik in einem Dossier zusammenzufassen. lesen

News aus unserer Firmendatenbank

Raziol Zibulla & Sohn GmbH

Raziol auf der ALUMINIUM – effiziente Schmierungstechnik für die Aluminiumbranche

Vom 9. bis zum 11. Oktober 2018 wird das Messegelände am Düsseldorfer Rheinufer für drei Tage erneut zum globalen Handelsplatz der Aluminiumbranche.

technotrans SE

technotrans SE profitiert von starkem Technologie-Geschäft

Umsatz steigt um 4,1 Prozent auf 107,4 Mio. Euro Technology-Segment operativ deutlich verbessert Prognose für 2018 bestätigt Die technotrans SE blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2018 zurück. ...