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Remote-Unterstützung So klappt die Maschineninbetriebnahme in Pandemie-Zeiten

| Redakteur: Peter Königsreuther

Inbetriebnahmen erfordern auch bei einfachen Systemen einen Service und Support vor Ort – nicht ideal in Corona-Zeiten! Lang hat jetzt eine Alternative, die in China schon Erfolg hatte.

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Schutz in Corona-Zeiten: Einfach installierbare Soft-/Hardware-Pakete und Remote-Services für Fräsen, Lasermaschinen, Digitalisiersysteme und Automationslösungen bietet Lang jetzt an. Hier ein Beispiel aus Ägypten.
Schutz in Corona-Zeiten: Einfach installierbare Soft-/Hardware-Pakete und Remote-Services für Fräsen, Lasermaschinen, Digitalisiersysteme und Automationslösungen bietet Lang jetzt an. Hier ein Beispiel aus Ägypten.
(Bild: Lang)

Lang gehe als Entwickler und Hersteller von Fräs-, Laserbearbeitungs- und Digitalisiermaschinen sowie Automationssystemen neue Wege in der Corona-Zeit. Denn man setzt eine neue Art der Maschinenauslieferung und -inbetriebnahme in der Praxis um. Genauer gesagt, laufen alle dazu nötigen Prozesse komplett remotetechnisch ab, heißt es weiter. Möglich machen das einfach zu installierende Hard- und Softwaresysteme sowie die Remote-Services von Lang, wozu etwa der Fernzugriff und die Videobegleitung gehören. So wurde bereits eine Maschine in China in Betrieb genommen. Ein ähnliches Projekt wird übrigens in Ägypten in Angriff genommen.

Bei Ankunft der Maschine beim Anwender, geht's sofort los...

„Die Lage in Corona-Zeiten stellt uns vor große Herausforderungen, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Wir haben deshalb unsere Prozesse so angepasst, dass wir unsere Kunden weltweit auch per Remote-Funktionen unterstützen können“, so Thomas Kozian, Geschäftsführer der Lang GmbH & Co. KG.

In der Praxis sieht das wie folgt aus: Der Kunde wird per Videoverbindung bereits beim Auspacken der Maschine aus der Transportbox instruiert. Die Maschine wird dann mit einem Stapler an ihren Platz transportiert und mit einer sehr hohen Genauigkeit ausgerichtet. Dann können die Transportsicherungen nach Anleitung entfernt werden. Es folgt der Anschluss ans Druckluftsystem, ans Netzwerk und an die Stromversorgung. Dann kann der Lang-Techniker online auf die Maschine zugreifen und sie in Betrieb nehmen. Im Anschluss daran erhält der Betreiber eine Online-Einweisung und -Schulung mit baugleichem Anschauungsobjekt, heißt es weiter.

Effektive Unterstützung in herausfordernden Zeiten

„Unser angepasstes Konzept hat den Vorteil, dass der Anwender ab der Ankunft der Maschine quasi sofort in den Betrieb gehen kann. So fördern wir sichere und schlanke Prozesse in Fertigungsunternehmen. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Deshalb nutzen wir alle Möglichkeiten, um unsere Kunden auch in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen“, betont Kozian.

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