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Onlinemarktplatz für Ersatzteile

So machen Sie Ihr Lager zur Goldgrube

| Autor/ Redakteur: Susanne Reinshagen / Stéphane Itasse

Für Fertigungsunternehmen, die auf Teilen oder Baugruppen sitzen, die der Kunde nicht mehr braucht, gibt es nun einen neuen Absatzkanal: Der branchenübergreifende Onlinemarktplatz industrialboard.com soll hier Abhilfe schaffen.

Der Onlinemarktplatz industrialboard.com ist jetzt an den Start gegangen.
Der Onlinemarktplatz industrialboard.com ist jetzt an den Start gegangen.
( Bild: industrialboard.com )

„Das Lager ist eine Goldgrube und wir wollen Maschinenbauern eine Plattform bieten, mit der sie diesen Goldschatz heben können“, verdeutlichen Stephan Gemke und Beat Trösch die Vision von industrialboard.com – einem branchenübergreifenden Onlinemarktplatz für Industriegüter und Ersatzteile, der auf Initiative von Peter Daetwyler gegründet und kürzlich offiziell gelauncht wurde.

industrialboard.comwurde von Daetwyler Industries initiiert, da es Firmeninhaber Peter Daetwyler ein Bedürfnis ist, die obsoleten Teile und Baugruppen aus dem Ersatzteillager mittels eines Marktplatzes auf einfache Art und Weise zu verkaufen. Nachdem man in der letztjährigen Testphase bereits mehrere Teile erfolgreich verkaufen konnte, soll es nun richtig losgehen.

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Und das ist gut so, denn wie Daetwyler Industries ergeht es auch anderen Maschinenbauern: Viele sitzen auf Teilen oder Baugruppen, die durch Änderungen an Produkten nicht mehr benötigt werden. Dabei handelt es sich vielfach um wertvolles, neuwertiges Material, das anderweitig verwendet werden kann.

Einfache Nutzung von industrialboard.com

Die Frage ist: Wie kann man das ohne großen, zusätzlichen Aufwand bekannt machen? industrialboard.com bietet diese Möglichkeit, und je mehr Teile auf der Plattform veröffentlicht sind, desto größer und breiter ist das anzubietende Produktspektrum. Somit wird industrialboard.com zu einer viel beachteten und attraktiven Plattform – zum Vorteil aller Fertigungs- und Maschinenbauunternehmen. Das Mitmachen ist sehr einfach und Kosten entstehen erst, wenn Teile verkauft werden können.

„Zunächst lädt man die Artikel direkt aus Excel, ERP-System oder manuell auf die Plattform hoch, dann verknüpft man sie mit den Produktbildern, für dessen Erstellung wir extra eine Foto-App entwickelten, schlussendlich muss nur noch ein Preis eingegeben werden. Optional können noch ergänzende Produktbeschreibungen, Anleitungen oder Baupläne hinzugefügt werden und das war es dann“, erläutert Beat Trösch den Verkaufsprozess.

Netter Nebeneffekt: Die Produktseiten werden suchmaschinengerecht aufbereitet, sodass die Güter bereits vor dem eigentlichen Besuch von industrialboard.com auf Google gefunden werden können.

Große Reichweite der Onlineplattform in Europa

Auch eine Übersetzung der Produktdetails in ost- und südeuropäische Sprachen ist vorgesehen. „Dank dieser Vorgehensweise erzielen wir von Beginn an eine größere Reichweite, als es ein einzelner Onlineshop oder ein einzelnes Listingportal leisten könnte, womit wiederum die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs erhöht wird. Unsere Usability ist zudem direkt auf die Bedürfnisse der Käufer und Verkäufer abgestimmt. Nie war es einfacher, hochwertige Industriegüter ver- und einzukaufen. Statt wie bei den klassischen Auktionsportalen im Internet, braucht es bei uns weder ein langwieriges Übertragen der Produktfotos von der Digicam auf die Plattform, noch muss man sich den Kopf um möglichst verkaufsfördernde Produktbeschreibungen machen. Dieser Prozess ist bei uns automatisiert. Und einmal eingestellt, bleibt ein Produkt bis zu seinem Verkauf gelistet. Zeitliche Begrenzungen entfallen, schließlich verkauft sich ein Getriebemotor oder eine komplexe Baugruppe nicht so schnell wie ein Konsumgut, das auf Ebay gestellt wird“, stellt Stephan Gemke die Vorzüge von industrialboard.com weiter vor.

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