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So macht sich der Einkauf fit für die Zukunft

| Redakteur: Claudia Otto

Effizientes Lieferantenmanagement ist ein wichtiges Ziel für den Einkauf eines jeden Unternehmens. Eine ergebnisorientierte Analyse und systematisches Benchmarking helfen, dieses Ziel zu erreichen und Optimierungspotenziale aufzudecken. Externe Berater schaffen dabei einen besonderen Mehrwert.

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In Zeiten knapper Rohstoffe und fortschreitender ökonomischer Globalisierung ist ein professionelles und zukunftsfähiges Lieferantenmanagement unerlässlich. (Bild: Gerd Altmann/Pixelio.de)
In Zeiten knapper Rohstoffe und fortschreitender ökonomischer Globalisierung ist ein professionelles und zukunftsfähiges Lieferantenmanagement unerlässlich. (Bild: Gerd Altmann/Pixelio.de)

Wie sehr einige Unternehmen und Konzerne inzwischen von ihren Lieferanten abhängig sind, hat die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise gezeigt: Die Annahme, dass andere Zulieferer eine entstandene Lücke bei Bedarf sofort ausfüllen können, erwies sich zumeist als Trugschluss.

Einkauf muss Lieferantenmanagement installieren

Denn häufig gab es keinen Wettbewerber, der die benötigten Vorprodukte in der nachgefragten Menge, der erwünschten Qualität und zur erforderlichen Zeit verlässlich liefern konnte. In Zeiten knapperer Rohstoffe und einer fortschreitenden ökonomischen Globalisierung ist die Installierung eines professionellen und zukunftsfähigen Lieferantenmanagements daher unerlässlich.

Die erforderlichen Schritte, um den Einkauf eines Unternehmens zu professionalisieren, schildert das neue Themendossier „Procurement Excellence – die Zukunft des Einkaufs“ der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren. Das Dossier kann kostenlos hier heruntergeladen werden.

Der Ausgangspunkt ist entscheidend für die Einkaufsstrategie

Um bei einer Reorganisation des Einkaufs optimal vorgehen zu können, muss ein Unternehmen zunächst den gegenwärtigen Stand seines Einkaufsmanagements analysieren. Wie viele Zulieferer versorgen das Unternehmen? Was genau wird bezogen? Ist die Zusammenarbeit gefestigt, vielleicht sogar durch die Übertragung der Innovationskompetenz, oder sind die Produkte auch aus anderen Quellen zu beziehen? Bei welchen Produktgruppen lassen sich Einsparungen schnell und ohne Qualitätsverlust realisieren?

Anhand dieser Fragen sollten Unternehmen den eigenen Bedarf, den Markt und die möglichen Lieferanten untersuchen. Nach dieser Analyse der Istsituation lassen sich bereits erste konkrete Optimierungspotenziale identifizieren.

Einen ersten schnellen Überblick über die Einkaufspreise ermöglicht seit dem Jahr 1997 die Linear-Performance-Pricing-Analyse (LPP-Analyse). Produkte und ihre Merkmale werden dabei über den Preis miteinander verglichen. Die LPP-Ergebnisse lassen sich anhand weiterer Verfahren und Analysen verifizieren und verdichten, um zu relevanten Erkenntnissen zu gelangen.

Nur komplettes Benchmarking liefert befriedigende Ergebnisse für den Einkauf

Wie Thomas Lünendonk, Inhaber der Lünendonk GmbH und einer der Autoren des Dossiers, feststellt, können diese beiden ersten Analyseschritte jedoch lediglich Potenziale aufzeigen. Es mangele dann in der Regel noch an konkreteren Ansatzpunkten, die nur durch ein umfassendes Benchmarking zu ermitteln seien. Ein systematisches Benchmarking erfordere zwar einen wesentlich höheren Aufwand als das Feststellen der Istsituation oder eine LPP-Analyse, liefere dafür aber auch deutlichere Lösungsansätze, wie Lünendonk erklärt.

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