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Hufschmied Zerspanungssysteme

So spart man Geld bei der CFK-Zerspanung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Ob es sich lohnt relativ teure Faserverbundwerkstoffe wie CFK zu nutzen, hängt nicht wenig davon ab, wie wirtschaftlich man die Bauteile daraus herstellen kann. Die richtigen Fräswerkzeuge können dabei zumindest bei der Endbearbeitung helfen.

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Hufschmied bietet als Experte für Zerspanungswerkzeuge mit dem Hexacut Eco-Fräser des Typs 068ECO einen bissigen Helfer an, mit dem Verbundwerkstoffe präzise bearbeitet werden können. Nicht zuletzt spare das Fräswerkzeug im Vergleich zu anderen System rund 40 % Kosten ein. So rechnet sich der Einsatz von CFK & Co. noch besser.
Hufschmied bietet als Experte für Zerspanungswerkzeuge mit dem Hexacut Eco-Fräser des Typs 068ECO einen bissigen Helfer an, mit dem Verbundwerkstoffe präzise bearbeitet werden können. Nicht zuletzt spare das Fräswerkzeug im Vergleich zu anderen System rund 40 % Kosten ein. So rechnet sich der Einsatz von CFK & Co. noch besser.
( Bild: Hufschmied Zerspanungssysteme )

Der neue Hexacut Eco-Fräser von Hufschmied, heißt es, reduziert die Kosten bei der Bearbeitung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstücken um bis zu 40 %, wie Anwender bestätigen. Der Hochgeschwindigkeitsfräser punkte durch die gute Abstimmung zwischen Schneidengeometrie und Diamantbeschichtung. So ließen sich carbon- und glasfaserverstärkte Materialien frei von Ausfransungen, Delamination, Absplitterungen und thermischen Schäden ohne Werkzeugwechsel fürs Schruppen und Schlichten in einem gemeinsamen Prozessschritt bearbeiten.

Nacharbeitsfreie CFK-Bearbeitung

Insbesondere bei anspruchsvollen Werkstoffkombinationen, etwa mit Kupfer-Mesh, wie beim Material CFK-M21E, das in der Luftfahrtindustrie genutzt wird, kann so präzise zerspant und auf zeit- und kostenintensive Nachbearbeitungsprozesse verzichtet werden. Außerdem steige die Oberflächenqualität deutlich an, wie Hufschmied erklärt. Über die spanbrechenden Schneidengeometrien des Fräsers lässt sich der Schnittdruck reduzieren, erklären die Experten, und gleichzeitig schützt die neue, patentierte Diamantbeschichtung „DIP6p“ die Schneiden vor aggressiven Verschleißeffekten bei der Bearbeitung der abrasiven und inhomogenen Faserverbundmaterialien. Die Schicht schütze den Fräser auch gegen chemische Einflüsse und verhindere, das Harzreste aus der Matrix des Verbundwerkstoffs am Fräser anhaften. Die Prozesse Schruppen und Schlichten erfolgen aufgrund der speziellen Geometrie, wie bereits gesagt, ohne Werkzeugwechsel in einem Arbeitsgang.

Große Bauteile schwingungsärmer fräsen

Präzisionsbeeinträchtigende Schwingungseffekte bei größeren Bauteile, welche die Zerspanung insbesondere an Komponenten für den Luftfahrtbereich immer schwieriger machen, werden laut Hufschmied durch die Geometrie und Beschichtung der neuen Fräsergeneration ebenfalls deutlich reduziert. Compositematerialien werden in Zukunft eine wachsende Rolle spielen – etwa im Flugzeug-, Fahrzeug- und Maschinenbau, so die Überzeugung von Ralph Hufschmied, dem Geschäftsführer von Hufschmied Zerspanungssysteme. Hufschmied ergänzt: „Mit dem Hexacut Eco-Fräser setzen wir einen neuen Maßstab, der die Kosten für die anspruchsvolle Bearbeitung dieser Hightech-Werkstoffe senkt und Unternehmen die vielversprechenden Potenziale des Leichtbaus wirtschaftlicher nutzen lässt.“ Die Fräser gibt es momentan im Durchmesserbereich von 4,0 bis 12,7 mm. Sondermaße sollen jederzeit auf Anfrage machbar sein.

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