Marketing Soziale Netzwerke für den Kundendialog nutzen

Redakteur: Claudia Otto

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, beruflich wie privat in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Besonders die Zahl der Internetnutzer, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, steigt. Viele Unternehmen dagegen zögern, den Dialog mit ihrer Zielgruppe per Facebook & Co zu beginnen. Eine verpasste Chance!

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Kunden erwarten von Unternehmen schnelle und angemessene Reaktionen auf Äußerungen im Internet, insbesondere wenn es sich um Kritik handelt. (Bild: Die Firma)
Kunden erwarten von Unternehmen schnelle und angemessene Reaktionen auf Äußerungen im Internet, insbesondere wenn es sich um Kritik handelt. (Bild: Die Firma)

Namen wie Facebook, Youtube oder Twitter stehen mittlerweile stellvertretend für den Begriff Social Media. Grob unterscheiden lassen sich dabei Community-Plattformen wie Xing oder Facebook, die persönliche Vernetzung und Dialog unterstützen, Content-Plattformen, die Verbreitung und Austausch von medialen Inhalten ermöglichen, zum Beispiel Flickr oder Youtube, aber auch Blogs und Microblogs wie Twitter.

Zwar unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Plattformen und Dienste, doch sie alle ermöglichen den Nutzern eine soziale Interaktion. Dabei konsumieren Nutzer nicht länger nur Inhalte anderer, sondern können eigene Inhalte veröffentlichen. Dies verschiebt die Perspektive der digitalen Unternehmenskommunikation: Statt von oben herab kommunizieren Unternehmen mit potenziellen und bestehenden Kunden gleichberechtigt und auf Augenhöhe.

Diese Herausforderung bringt zugleich klare Vorteile. Nirgendwo sonst lassen sich die Anliegen und Wünsche der Kunden oder Markttrends besser erkennen als im Dialog mit der Zielgruppe. Gleichzeitig festigt eine offene und transparente Auseinandersetzung die Kundenbindung und schafft wertvolle Neukontakte.

Unternehmen im B2B-Bereich profitieren von der Zielgenauigkeit

Social-Media-Aktivitäten haben jedoch weit mehr Potenzial. Interessenten finden sich auch zu sehr spezifischen Themen zusammen. So ist es möglich, sowohl große als auch ganz spezielle Personengruppen anzusprechen. Vor allem Unternehmen im B2B-Bereich, deren Kundschaft nicht zur breiten Masse gehört, profitieren von der realisierbaren Zielgenauigkeit.

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