Erfolgreiche Integration Spanische Facharbeiter in Sachsen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die 27jährige Araitz Etxaiz aus dem Baskenland und fünf weitere Dreher und Fräser aus Spanien, die seit dem 1. September 2014 zur Belegschaft der SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH zählen, können sich freuen. Der 1992 gegründete Familienbetrieb, der in Dohna bei Dresden produziert, hat sie nach halbjähriger Probezeit übernommen und mit unbefristeten Verträgen langfristig an sich gebunden.

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Die Fachkräfte aus Spanien sind eine gute Verstärkung für die SPS Schiekel GmbH.
Die Fachkräfte aus Spanien sind eine gute Verstärkung für die SPS Schiekel GmbH.
(Bild: Fotolia © markus_marb)

„Die Entscheidung ist uns leicht gefallen, da die spanischen Kollegen ihre Chance, sich in Deutschland etwas Neues aufzubauen, gut genutzt haben. Vom ersten Tag an sind sie engagiert, lernwillig und bemüht, die Anforderungen in der Firma und im Alltag zu meistern”, erklärt SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel.

Mit 36 Jahren ist Bikendi Maraver aus Barcelona der älteste der Gruppe. Er hat seine Frau und die beiden Söhne mitgebracht, will sich in Deutschland eine neue Zukunft aufbauen. „Die Nachricht von der Übernahme hat mich sehr gefreut. Sie war wichtig für die Lebensplanung unserer Familie. Von der ersten Stunde an haben uns Dr. Schiekel und sein Team in einer Art unterstützt, wie ich es noch nie erlebt habe. Meine Familie ist dafür sehr dankbar. Wir haben uns in Heidenau gut eingelebt, auch bei SPS läuft es immer besser. Wir haben eine richtige Entscheidung für unsere Zukunft und die unserer Kinder getroffen”, erzählt der Spanier.

Die SPS Schiekel GmbH, die auf das Fertigen hochwertiger Komponenten aus Edelstahl spezialisiert ist, hat als mittelständisches Unternehmen in den letzten zwei Jahren auf nicht alltägliche Weise versucht, sein Facharbeiterproblem zu lösen. SPS suchte im EU-Land Spanien im Sommer 2013 und 2014 nach Drehern und Fräsern – mit Erfolg. „Schon jetzt lässt sich sagen, die Aktion Spanien war ein richtiger Schritt, dazu ein wichtiger für die weitere Entwicklung unseres Familienunternehmens“, so Schiekel.

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