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Hirschmann Spannsystem sorgt für hohe Präzision in der Prozesskette

Redakteur: Claudia Otto

Die Reproduzierbarkeit der Position in der Prozesskette ist ein Hauptkriterium für die Auswahl eines Spannsystems. Speziell für die Fertigung von hochpräzisen Kleinteilen stellt Hirschmann auf der Euromold 2011 ein Spannsystem vor, das Ansprüchen besonders niedriger Fertigunsgtoleranzen genügt.

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Bild 1: Das Spannsystem µ-Pris-Fix garantiert eine mittlere Wechselgenauigkeit (Spanner zu Spanner) von = 1 µm. Bild: Hirschmann
Bild 1: Das Spannsystem µ-Pris-Fix garantiert eine mittlere Wechselgenauigkeit (Spanner zu Spanner) von = 1 µm. Bild: Hirschmann
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Wiederholgenauigkeit (dieselbe Palette auf demselben Spanner) beträgt bei Standard-Spannsystemen etwa 2 μm. Die Wechselgenauigkeit (dieselbe Palette auf unterschiedlichen Spannern) beträgt jedoch 8 bis 15 μm. Dies ist zwar für viele Fertigungsprozesse ausreichend, in der Fertigung von hochpräzisen Kleinteilen aber nicht mehr akzeptabel.

Spannsystem erfüllt Fertigungstoleranzen von < 5 μm

Dort sind Fertigungstoleranzen von < 5 μm gefordert. In der Prozesskette (von Maschine zu (Mess-) Maschine) ist mit Standard-Spannsystemen die maximal zulässige Fertigungstoleranz bereits beim Umspannen erreicht beziehungsweise überschritten, ohne dass ein Fertigungsfehler vorliegt.

Toleranzangaben (Zeichnung) von < 10 μm sind in der Kleinteilefertigung keine Seltenheit. Sofern das Teil in einer Aufspannung produziert werden kann und die Maschine die Genauigkeitsklasse erfüllt ist dies keine allzugroße Herausforderung.

Mittlere Wechselgenauigkeit von ≤ 1 μm mit neuem Spannsystem

Muss das Werkstück in einer Prozesskette gefertigt werden, ist die zulässige Toleranz durch das Umspannen von Maschine zu Maschine oder Messmaschine mit Standard-Spannsystemen (Wechselgenauigkeit 8 bis 15 μm) schnell aufgebraucht. Das höchstpräzise Hirschmann-Spannsystem μ-Pris-Fix garantiert eine mittlere Wechselgenauigkeit (Spanner zu Spanner) von ≤ 1 μm (Bild 1).

Das nachfolgende Beispiel verdeutlicht die Bedeutung in der praktischen Anwendung: Bei einer Zeichnungstoleranz von 10 μm für das fertige Werkstück und einer Wechselgenauigkeit des Spannsystems von 8 μm sind bereits 80% der Zeichnungstoleranz durch das Spannsystem aufgebraucht. Durch hinzukommende Fehler der Werkzeugmaschine, des Werkzeuges sowie von Rüst- und Messfehlern ist die zulässige Toleranz schnell überschritten. Mit dem Spannsystem μ-PrisFix verbleiben 9 μm als zur Verfügung stehende Toleranz für die Fertigung. Der Toleranzverlust beträgt nur 10 %.

Spannsystem lässt sich für viele Verfahren einsetzen

Der Einsatzbereich dieser Spannsysteme ist keineswegs auf Funkenerosion und Messtechnik beschränkt, sondern kann ebenfalls beim Drehen, Schleifen, Fräsen und auch bei der Lasermaterialbearbeitung eingesetzt werden. Durch die kompakte Bauform mit einem Durchmesser von 50 mm und einer Gesamthöhe von 42 mm bis zur Oberkante der Palette können hochpräzise und kleine Bauteile in der spanenden und messtechnischen Prozesskette präzise, sicher und rationell hergestellt werden.

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