Romai Robert Maier Spezielles schnell geliefert

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Zeit ist Geld. Das bemerken Roland und Mathias Maier immer häufiger bei der Entwicklung und Fertigung von Komponenten für den Werkzeugmaschinenbereich. „Aufgrund der immer kürzer werdenden

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„Aufgrund des weltweiten Vertriebs müssen unsere Leistungen Spitze sein“, so Roland und Mathias Maier, geschäftsführende Gesellschafter von Romai, Villingen an der Enz.
„Aufgrund des weltweiten Vertriebs müssen unsere Leistungen Spitze sein“, so Roland und Mathias Maier, geschäftsführende Gesellschafter von Romai, Villingen an der Enz.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zeit ist Geld. Das bemerken Roland und Mathias Maier immer häufiger bei der Entwicklung und Fertigung von Komponenten für den Werkzeugmaschinenbereich. „Aufgrund der immer kürzer werdenden Produkt-Lebens-Zyklen ergeht an uns die Forderung in immer kürzerer Zeit, Bearbeitungskomponenten maßgeschneidert zu entwickeln und umzusetzen, so dass damit immer schneller, besser und preisgünstiger produziert werden kann“, stellen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Romai Robert Maier GmbH, Vaihingen an der Enz, fest. Diese Entwicklung wird auch vom Wettbewerb getrieben. „Wer schnell und flexibel auf die sich ändernden Marktbedingungen reagieren kann, wird auch künfig die Nase vorn haben“, so die beiden Firmeninhaber.

Romai entwickelt und fertigt Werkzeuge für CNC-Drehmaschinen, Bearbeitungszentren, Fertigungsstraßen und Sondermaschinen. Das Produktprogramm umfasst angetriebene Werkzeuge, Mehrspindelköpfe, Winkelköpfe und Schnelllaufspindeln. Der Nutzen der Komponenten für die Kunden wird in der Vereinfachung der Fertigung und in der Ausschöpfung des Rationalisierungspotenzials gesehen. Fast 50 Jahre Erfahrung stecken dahinter. Inzwischen werden weltweit über 6000 Kunden mit Maschinenkomponenten für die spanende Bearbeitung versorgt. Die damit ausgerüsteten Maschinen gehen in unterschiedliche Branchen: in die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik, den Werkzeug- und Maschinenbau, die Medizintechnik, die Fenster und Profilbearbeitung. Die Forderungen sind überall nahezu gleich: „Aufgrund des weltweiten Vertriebs müssen unsere Leistungen Spitze sein, bei Technik, Servic und konstengünstiger Fertigung“, berichten die beiden Gesellschafter.

Anfang der sechziger Jahre hat Romai ein komplettes Gelenk-Mehrspindelprogramm für Bohrmaschinen auf den Markt gebracht. Es umfasst heute etwa 50 verschiedene Baugrößen mit Bohrspindeln von 1 bis 40 mm Durchmesser. Inzwischen werden Bohrköpfe mit bis zu 252 Spindeln gebaut. Dieses Mehr-Spindel-Programm ermögliche, mit geringem Kostenaufwand einen großen Rationalisierungseffekt auf jeder herkömmlichen Bohrmaschine zu erzielen. Der Anwendungsbereich ist breit gestreut. In den siebziger Jahren wurden zur Ergänzung und Erweiterung des Bohrprogramms einfach verstellbare Zwei-, Drei- und Vier-Spindel-Köpfe ins Programm aufgenommen.

Anfang der achtziger Jahre kamen dann Winkelköpfe hinzu: zur Bearbeitung der fünften Werkstückseite in einer Aufspannung. Damit können Bearbeitungszentren, unterschiedlicher Maschinenbauer ausgerüstet werden: zum Beispiel für Bohr- und Fräsarbeiten. In dieser Zeit brachte Romai auch angetriebene Werkzeuge auf den Markt, als Komponenten für die Komplettbearbeitung. Als erster Hersteller hat man Doppelwinkel-Fräsköpfe für Bearbeitungszentren, Dreh- und Fräsmaschinen ins Programm aufgenommen – zur Bearbeitung von Bauteilen für Hochdruck-Hydraulikpumpen. Daraus resultiert ein technischer Vorsprung im Vergleich zum Wettbewerb, welcher bis heute beibehalten werden konnte. „Romai hat es in diesem Marktsegment zum Weltmarktführer gebracht“, berichten Roland und Mathias Maier, und das nur durch Weiterempfehlung.

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