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SPS Schiekel SPS knackt erstmals 10.000.000-Euro-Marke

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Zum ersten Mal in ihrer Firmengeschichte hat die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH aus Dohna im Jahr 2016 beim Umsatz die 10.000.000-Euro-Marke geknackt. Das Unternehmen, das auf das Fertigen hochwertiger Komponenten aus Edelstahl spezialisiert ist, steigerte seinen Jahresumsatz nach eigenen Angaben auf 10,4 Mio. Euro. 2015 lag er noch bei 9,6 Mio. Euro. Das ist demnach ein Zuwachs von 7,7 %.

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„ Im Vergleich zu 2015 sind unsere Energiekosten um etwa 20.000 Euro gestiegen. Das sind 16 % mehr, was für einen Mittelständler schon sehr heftig ist. Da muss die Politik dringend handeln“, sagt SPS-Geschäftführer Dr. Peter Schiekel.
„ Im Vergleich zu 2015 sind unsere Energiekosten um etwa 20.000 Euro gestiegen. Das sind 16 % mehr, was für einen Mittelständler schon sehr heftig ist. Da muss die Politik dringend handeln“, sagt SPS-Geschäftführer Dr. Peter Schiekel.
(Bild: SPS Schiekel)

Voraussetzung für das gute Ergebnis war ein stabil hoher Auftragseingang, der sich erst zum Jahresende leicht abflachte, wie das Unternehmen mitteilt. 2016 konnten Aufträge in Höhe von insgesamt 10,6 Mio. Euro akquiriert werden. Damit lag das Auftragsvolumen 8 % über dem Niveau des Vorjahres, heißt es weiter. Noch sind nicht alle Zahlen der Jahresbilanz bekannt. Fest stehe aber schon, dass sich die Lage auf dem Arbeitskräftemarkt und der drastische Anstieg der Strompreise negativ auf das Betriebergebnis auswirken werden. Dazu SPS-Geschäftführer Dr. Peter Schiekel:

„Trotz großer Bemühungen konnten wir übers Jahr nie alle Stellen mit qualifizierten Drehern und Fräsern besetzen. Hinzu kommt, dass sich im Vergleich zu 2015 unsere Energiekosten um etwa 20.000 Euro erhöht haben. Das sind 16 % mehr, was für einen Mittelständler schon sehr heftig ist. Da muss die Politik dringend handeln.„

SPS geht nach eigenen Angaben optimistisch ins Jahr 2017. Im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens sollen der Jahresumsatz auf über 11 Mio. Euro wachsen, der Ertrag deutlich gesteigert und durch Neueinstellungen die Personalsituation verbessert werden. „Für unsere weitere positive Entwicklung haben wir 2016 wichtige Weichen gestellt: Ein neues Materiallager und eine Produktionshalle gingen in Betrieb, der Maschinenpark wurde erweitert und der erste Roboter ist im Dauereinsatz. Zudem sind unsere Auftragsbücher gut gefüllt“, sagte Schiekel zum Jahresauftakt.

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