Reinigung Spurenbeseitigung: Reinigungsstrahlen entfernt, was stört

Ein Gastbeitrag von Eva Machill-Linnenberg

Vergütungsrückstände, Zunder, Rost, Lackreste, Walzhaut etc. – alles muss runter: Jede Verunreinigung eines Werkstücks gefährdet die Haftung von Lackierungen, Zinklamellen- oder KTL-Beschichtungen. Das Reinigungsstrahlen zählt daher zu den gefragtesten Verfahren, Tendenz steigend.

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Der Strahlspezialist bearbeitet Schüttgut und Gestellware (Foto Brennteile aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau) und übernimmt sowohl Serien- und Turnus-Aufträge als auch bedarfsorientierte Just-in-time-Order.
Der Strahlspezialist bearbeitet Schüttgut und Gestellware (Foto Brennteile aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau) und übernimmt sowohl Serien- und Turnus-Aufträge als auch bedarfsorientierte Just-in-time-Order.
(Bild: KST)

Der Bedarf ist hoch und kommt aus unterschiedlichsten Branchen. „Wir arbeiten bundesweit für Schmiede-, Schneid- und Brennbetriebe, für Stahl-, Behälter-, Maschinen- und Anlagenbauer, für Fahrzeug- und Schiffsbau. In der Strahltechnik ist Outsourcing für viele die wirtschaftlichere Lösung“, so Marco Heinemann, Geschäftsführer von KST Kugel-Strahltechnik in Hagen. Der flexible Dienstleister beseitigt Spuren aus diversen Bearbeitungsprozessen und realisiert hohe Reinheitswerte. Er bearbeitet Schüttgut und Gestellware, setzt Muldenband-, Durchlaufstrahl- und Schleuderradstrahlmaschinen ein. Und übernimmt sowohl Serien- und Turnus-Aufträge als auch bedarfsorientierte Just-in-time-Order.

Strahlmittel, Korngröße und Verfahren stimmen die Oberflächenspezialisten auf Produkt und kundenspezifische Anforderungen ab. Das Anwendungsspektrum ist breit. Mit kleinkörnigen 0,2 bis 0,4 Millimeter starken Edelstahl- und Metallkugeln beseitigen sie beispielsweise Anlaufspuren aus dem Vergütungsprozess – meist im Gestellverfahren. Sie entzundern Schrauben und Verbindungselemente, Laufrollen für Bagger, Montageplatten für Lkw-Auflieger oder auch Ankerkettenglieder für den Schiffsbau.

Reinheitsgrad SA 2,5 oder SA 3

Industrielle Auftraggeber benötigen in den meisten Fällen den Reinheitsgrad SA 2,5 – manche auch SA 3. Heiko Gleichmann, QM-Beauftragter von KST, unterstreicht: „Diese Standards verlangen Oberflächen ohne jegliche artfremde Verschmutzungen, wie Öle und Fette, Zunder und Rost, Korrosion, Oxide, Fremdkörper und Lackreste.“

Winzlinge und Großformate, Sensibles und Schlagempfindliches – für jedes Teil gibt es eine optimale Strahlstrategie. Das KST-Team überwacht dabei jeden einzelnen Produktionsprozess minutiös. Ein CRM-System ermöglicht die lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Aufträge. Beides garantiert nachvollziehbare und jederzeit reproduzierbare Strahlergebnisse.

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