Baustellensicherung Stahlbauten und ihre Baustellen gegen „Materialschwund“ sichern

Redakteur: Annedore Munde

Stahl und Metalle sind wertvolle Rohstoffe. Wie groß ist die Gefahr, dass auf Baustellen dieses Material unbemerkt beiseite geschafft wird und kann dies mit gravierenden Folgen überall passieren? Die Organisation Bauforumstahl und der Deutsche Stahlbau-Verband DSTV weisen darauf hin, dass Baustellen im deutschen Stahlbau aufgrund der Bauabläufe hiervor geschützt sind.

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Denn der sichtbare Konstruktionsstahl wird in industriellen Werkstätten vorgefertigt und just in time zum benötigten Zeitpunkt zum Einbau auf die Baustelle gefahren. Dies sichert eine hohe Qualität, spart Zeit und Kosten. Auf der Baustelle werden die Teile dann nach einem festgelegten Montageplan zusammengefügt. Das Fehlen von Bauteilen würde direkt aufgedeckt und die Montage stocken. Die Vollständigkeit der Konstruktion ist zu jeder Zeit überprüfbar. Die Beschaffungskriminalität wird zudem durch eine relativ kurze, weitgehend witterungsunabhängige Montagezeit sowie Größe und Gewicht des Materials erschwert.

Die Stahlträger sind teilweise schon zu Bauteilen verarbeitet, die mehrere Tonnen wiegen, wie zum Beispiel Fachwerkträger. Diese Baustrukturen gewährleisten eine hohe und sichere Ausführungsqualität. Bei stählernen Bauwerken – ob Hochbauten, Brücken oder Sonderbauten – werden alle statisch notwendigen und geplanten Bauteile mit entsprechender Stahltonnage auch vollständig eingebaut, heißt es weiter.

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