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Linde Material Handling

Stapler immer öfter voll- oder teilautomatisiert im Einsatz

| Redakteur: Claudia Otto

In der Staplerwelt geht der Trend in viele Richtungen. Theodor Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Linde Material Handling GmbH, berichtet im Vorfeld der Messe Cemat 2011 über die Entwicklungen und was sein Unternehmen dazu beiträgt.

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Theodor Maurer, Geschäftsführer Linde Material Handling: „Neben den starken Heimatmärkten in Europa werden unsere Hauptzielmärkte zukünftig insbesondere in Asien, Südamerika und Osteuropa liegen.“ Bild: Linde Material Handling
Theodor Maurer, Geschäftsführer Linde Material Handling: „Neben den starken Heimatmärkten in Europa werden unsere Hauptzielmärkte zukünftig insbesondere in Asien, Südamerika und Osteuropa liegen.“ Bild: Linde Material Handling
( Archiv: Vogel Business Media )

Herr Maurer, auf welches Highlight können sich die Cemat-Besucher an Ihrem Stand freuen?

Maurer: Hauptanziehungspunkt ist sicherlich die neue Elektrostaplergeneration in der Traglastklasse von 2 bis 5 t. 19 verschiedene Standardmodellvarianten stehen zur Auswahl und sorgen für sehr sparsamen Energieverbrauch, hohe Produktivität sowie hohe Fahrersicherheit und Komfort.

Zudem zeigen wir unseren Kunden und Interessenten unter anderem Geräte, die mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben werden, verbrauchsoptimierte Dieselstapler im Traglastbereich von 4 bis 5 t, teil- und vollautomatisierte Lagertechnikfahrzeuge sowie einen neuartigen drehbaren Sitz für Stapler.

Das Schwerpunktthema der Messe lautet „Sustainability in Intralogistics“. Welchen Beitrag leistet Ihr Unternehmen dazu?

Maurer: Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns seit vielen Jahren gelebte Realität, auch wenn wir das bisher explizit nicht so genannt haben. Produkttechnisch entsprechen wir dem Anspruch eines bewussten Umgangs mit Ressourcen durch qualitativ hochwertige, servicefreundliche Fahrzeuge, die energieeffizient und gleichzeitig hochproduktiv arbeiten. Überdies sind Stapler der Marke Linde zu 99% recyclebar. In unserer Fertigung streben wir eine kontinuierliche Reduzierung des Wasser-, Energie- und Abfallverbrauchs an, setzen, wo sinnvoll und machbar, auf nachwachsende Rohstoffe und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Prozesse.

Wo geht der Trend speziell in Ihrer Branche hin, welche neuen technischen Entwicklungen gibt es?

Maurer: Zum einen beobachten wir nach wie vor eine starke Nachfrage nach produktivsten Fahrzeugen, mit denen sich hohe Umschlagleistungen realisieren lassen und die gleichzeitig bei Personal-, Energie- und Servicekosten für größtmögliche Entlastung sorgen. Zum anderen verkaufen wir heute deutlich mehr kundenspezifische Lösungen, denn die Kunden wünschen immer öfter Fahrzeuge, die auf die Einsatzbedingungen vor Ort zugeschnitten sind.

Ein weiterer Trend hat sich bei teil- oder vollautomatisierten Lösungen entwickelt. Immer öfter erhalten wir Anfragen, bei denen Stapler komplett führerlos oder teilweise automatisiert zum Einsatz kommen sollen. Last but not least gibt es Bestrebungen, die Fahrersicherheit und Fahrerunterstützung durch entsprechende Assistenzsysteme in Zukunft weiter zu verbessern.

Unsere auf der Messe vorgestellten serienfähigen Innovationen und Prototypen zielen auf eine Erfüllung eben dieser Kundenwünsche durch die Nutzung neuer Technologien und eigener Entwicklungen ab. Beispiele sind die bereits erwähnten Elektrostapler, Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Batterie und Brennstoffzelle, verbrennungsmotorische Stapler mit Verstellpumpe für die Hubhydraulik, teil- und vollautomatisierte Lösungen für die Lagertechnik sowie der schon erwähnte drehbare Fahrersitz.

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