6. Landshuter Leichtbau-Colloquium Systemleichtbau als ganzheitlicher Ansatz

Redakteur: Stéphane Itasse

Unter dem Motto „Systemleichtbau als ganzheitlicher Ansatz“, präsentiert das 6. Landshuter Leichtbau-Colloquium ausgewählte Leichtbaukonzepte und -systeme. Der Leichtbauaspekt wird ausgehend vom Stoff-, Form- und Fertigungsleichtbau mit Schwerpunkt auf dem Systemleichtbau in Fachvorträgen behandelt. Für die Veranstaltung sucht der Veranstalter Referenten aus Wissenschaft und Praxis.

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Auch beim 6. Landshuter Leichtbau-Colloquium wollen die Veranstalter interessante Innovationen aus Wissenschaft und Praxis vorstellen.
Auch beim 6. Landshuter Leichtbau-Colloquium wollen die Veranstalter interessante Innovationen aus Wissenschaft und Praxis vorstellen.
(Bild: Landshuter Leichtbau-Colloquium)

Um die Zunahme des Fahrzeuggewichts durch Elektroantrieb und kraftstoffeffiziente Motorentechnik zu kompensieren, wird der Anteil von Leichtbauteilen bis 2030 von 30 auf rund 70 % steigen – dies prognostiziert eine aktuelle McKinsey-Studie. Konzepte zum Abspecken sind aber nicht nur in der Automobilindustrie gesucht und gefragt, sondern auch in vielen anderen Bereichen wie etwa in der Luftfahrt, der Windenergie und dem Maschinenbau.

Optimierung des Gesamtsystems im Hinblick auf Leichtbau gefordert

Eine isolierte Betrachtung des Stoff-, Form- und Fertigungsleichtbaus ist dabei allerdings nicht immer zielführend. Als effektive Methode zur ganzheitlichen Gewichtsreduzierung von Leichtbausystemen, die in Funktionsstrukturen betrachtet werden, bietet sich der funktionsintegrative Systemleichtbau an. Dabei wird laut Erklärung des Leichtbau-Clusters der Hochschule Landshut eine Optimierung des Gesamtsystems hinsichtlich der Massengröße und Massenträgheitsmomente sowie deren Verteilung unter Berücksichtigung der technischen Wechselwirkungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verfolgt. Aus dem Systemansatz resultieren unterschiedliche Leichtbaukonzepte mit dem Ziel, eine bestmögliche Lösung für die gegebenen Anforderungen zu erreichen.

Für das Colloquium am 27. und 28. Februar 2013 an der Hochschule Landshut bittet der Veranstalter, der Leichtbau-Cluster, interessierte Referenten aus Wissenschaft und Praxis um die Einreichung von Vorträgen aus den Themenbereichen:

  • Leichtbauwerkstoffe
  • Leichtbaukonstruktionen
  • leichtbaubezogene Fertigungstechnologien
  • Systemleichtbau.

Diese Gliederung dient als Orientierungshilfe und ist branchenübergreifend zu verstehen. Für die Vorträge ist eine Redezeit von 25 min und ein anschließender Dialog mit den Teilnehmern vorgesehen. Interessierte Referenten werden gebeten, ein Abstract ihres Vortrages bis spätestens 27. Juli 2012 in digitaler oder Papierform an das Organisationsteam des Leichtbau-Clusters zu senden.

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium zählt laut Organisatoren zu den renommiertesten Veranstaltungen zum Thema Leichtbau im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen und das ausführliche Call for Papers unter www.leichtbau-cluster.de beziehungsweise www.leichtbau-colloquium.de.

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