Parts2Clean2011 Teilereinigung ist festes Glied der Wertschöpfungskette

Autor / Redakteur: Josef Kraus / Josef-Martin Kraus

Seit Einführung der VDA 19 gilt die Teilereinigung immer häufiger als wertschöpfender Bestandteil der Fertigungskette. Die Kontrollen wurden transparenter, Bauteilminiaturisierung und Oberflächenfunktionalität haben zu spezifischen Abläufen geführt. Die Aussteller der Parts2clean 2011 haben auf diese Entwicklungen reagiert.

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Steigende Sauberkeitsanforderungen und zunehmender Kostendruck. Auf der Parts2clean wird berechnet, wie das zusammengeht. (Bild: Kraus)
Steigende Sauberkeitsanforderungen und zunehmender Kostendruck. Auf der Parts2clean wird berechnet, wie das zusammengeht. (Bild: Kraus)

Ob Entfettung, Entgratung, Reinigung, Restschmutzkontrolle oder temporärer Korrosionsschutz – in den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Sauberkeit von Bauteilen, Baugruppen, Maschinen und Anlagen enorm erhöht. Zugleich ist der Kostendruck weiter gestiegen. Dies stellt Fertiger wie Instandhalter und Generalüberholer vor die Frage, wie sich die erforderliche Sauberkeit effizient und ökologisch erreichen und erhalten lässt.

Parts2clean versammelt 240 Aussteller

Antworten darauf geben die rund 240 Aussteller auf der diesjährigen Parts2clean. Nach Angaben des Veranstalters wird sich das in Form „neuer und weiterentwickelter Produkte“ zeigen: „Dabei stehen die Erhöhung der Energieeffizienz, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt“, konkretisiert Hartmut Herdin, Geschäftsführer der Fair-Xperts GmbH.

Geht es um die Bauteilsauberkeit, hat die Automobilindustrie mit dem VDA-Band 19 ein Standardwerk geschaffen. In den darin enthaltenen Richtlinien zur „Prüfung der technischen Sauberkeit“ wurden Verfahren zur Bestimmung partikulärer Verschmutzungen festgelegt. Seitdem herrscht mehr Transparenz, was die Sauberkeit gereinigter Bauteile betrifft.

VDA 19 stößt auch außerhalb der Automobilindustrie auf großes Interesse

Zwischenzeitlich stößt die VDA 19 auch in Industriebranchen wie der Optik, Medizin-, Fluid- und Feinwerktechnik auf großes Interesse. Auf der Fachmesse zeigt sich diese Entwicklung in einem gestiegenen Angebot an Verfahren zur Partikelextraktion. Bei der anschließenden Auswertung reicht das Spektrum heute von der gravimetrischen Bestimmung über Partikelscanner und Lichtmikroskopie bis zu Rasterelektronenmikroskopen und Mikrotomografen.

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