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Mafac/Trumpf

Teilereinigungsanlage mit vielen Extras an individuellen Bedarf angepasst

| Autor/ Redakteur: Ina Rau / Stéphane Itasse

Aufgrund der hohen Reinigungsanforderungen ist die Teilereinigungsanlage Palma von Mafac bei Trumpf in Schramberg mit diversen Extras ausgestattet. Gereinigt wird in der Anlage alles, was an feinmechanischen Bauteilen in den dort gefertigten Festkörperlasern verbaut wird. Deshalb wurde das Reinigungssystem an den Bedarf von Trumpf angepasst.

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Die Mafac-Reinigungsanlage Palma läuft bei Trumpf in der Regel im Einschichtbetrieb. Sie wird von einem Team von speziell geschulten Mitarbeitern beschickt.
Die Mafac-Reinigungsanlage Palma läuft bei Trumpf in der Regel im Einschichtbetrieb. Sie wird von einem Team von speziell geschulten Mitarbeitern beschickt.
(Bild: Mafac)

Sie steht mittendrin in der Prozesskette, in der verschiedenste Werkstücke in allen nur denkbaren Größenordnungen, Werkstoffen und Geometrien, großteils unter Reinraumbedingungen, montiert werden. Und damit wäre man auch schon bei dem Anforderungsprofil, das bei Trumpf in Schramberg an die auf wässriger Basis arbeitende Teilereinigungsmaschine Palma aus dem Hause Mafac gestellt wird.

Größte Mafac-Teilereinigungsanlage steht bei Trumpf

Seit bald zwei Jahren läuft die größte Reinigungsanlage des Alpirsbacher Experten für die wässrige Reinigung in dem Unternehmen, das Festkörperlaser zur Materialbearbeitung entwickelt und herstellt. Gereinigt wird in der Anlage alles, was an feinmechanischen Bauteilen in den Festkörperlasern verbaut wird. Da dies eine extreme Teilevielfalt mit hochkomplexen Geometrien und sehr vielen Werkstoffvarianten bedeutet, wurde ein individuell an den Bedarf von Trumpf angepasstes Reinigungssystem installiert. Unter anderem ist es gegenüber dem Standardmodell mit einem vierten Wasseraufbereitungstank und einem vollautomatischen Transfersystem ausgestattet.

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Seit 1992 wird das Schramberger Unternehmen als Mitglied der Trumpf-Gruppe geführt. Speziell an dem Standort des weltweiten Marktführers für industrielle Laser und Lasersysteme im Schwarzwald, an dem derzeit etwa 750 Mitarbeiter tätig sind, ist man auf Festkörperlaser für die Materialbearbeitung spezialisiert – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum weltweiten Service. Die Trumpf-Festkörperlaser ermöglichen eine große Bandbreite an Anwendungen in der industriellen Materialbearbeitung. Sie werden mit ihrem Leistungsspektrum zwischen 20 und 16.000 W zum Schweißen, Schneiden, Bohren oder für die Mikrobearbeitung eingesetzt. So breit gefächert wie das Anwendungsspektrum ist auch der Kundenkreis von Trumpf in Schramberg.

Reinigen – einer der wichtigsten Prozesse

„Reinigen ist bei uns ein sehr wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Prozess. Wenn der nicht funktioniert, dann funktionieren unsere Laser auch nicht“, sagt Christof Fehrenbach, Prozessentwicklung bei Trumpf in Schramberg. Aufgrund der optischen Elemente im Laser werden sehr hohe partikuläre und filmische Anforderungen an die Reinigung der verschiedenen Bauteile gestellt. „Dies gilt vor allem für unsere laserstrahlführenden Komponenten, die absolut rückstandsfrei sein müssen“, so Fehrenbach.

Hinzu kommt eine extreme Teilevielfalt mit einem Durchmesser von 1 mm bis hin zu einer Teilegröße von 500 mm × 300 mm × 250 mm. Viele der zu reinigenden Werkstücke weisen hochkomplexe Geometrien wie kleinste Bohrungen auf und bestehen aus unterschiedlichen Materialien wie Aluminium, Messing, Kupfer, Bronze, Edelstahl, NE-Metall oder hochwertigen Kunststoffen.

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