Absauganlagen

Teka blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück

| Redakteur: Frauke Finus

Teka nutzt die Chancen der Digitalisierung mit eigenen Produkten und kann auf ein erfolgreiches Gechäftsjahr 2017 blicken. Die Geschäftsführer Erwin Telöken und Jürgen Kemper setzen den Innovationskurs auch in 2018 konsequent fort.
Teka nutzt die Chancen der Digitalisierung mit eigenen Produkten und kann auf ein erfolgreiches Gechäftsjahr 2017 blicken. Die Geschäftsführer Erwin Telöken und Jürgen Kemper setzen den Innovationskurs auch in 2018 konsequent fort. (Bild: Teka)

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Beim Absaugspezialisten hat die Industrie 4.0 im letzten Jahr einen Umsatzzuwachs in einen Einstieg in neue Märkte ausgelöst, wie das Unternehmen mitteilt.

„Digitalisierung ist in aller Munde, doch während viele noch über Ansätze und Transformationsprozesse reden, haben wir die Digitalisierung bereits erfolgreich als Innovationsmotor eingesetzt“, so Erwin Telöken, Geschäftsführer der Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH in Velen. Das Ergebnis stimmt mehr als zufrieden: So konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsatzzuwächse vor allem für seine Airtracker-Produktfamilie verbuchen, die eine im Industrie-4.0-Stil vernetzte digitale Prävention am Arbeitsplatz möglich macht, wie das Unternehmen mitteilt.

Für das selbst entwickelte digitale Raumluftmonitoring-System, mit dem sich die Qualität der Raumluft, angefangen von der Feinstaubbelastung, Luftfeuchtigkeit, über die Temperatur bis zur CO2-Emmission automatisch kontrollieren und steuern lässt, erntete das Unternehmen nach eigenen Angaben international Anerkennung. Der Produktnutzen überzeuge, denn durch die kontinuierliche Raumluftüberwachung werden Gefahrenquellen sichtbar gemacht. Werden konfigurierte Grenzwerte überschritten, können per Sensortechnik Anlagen, wie Absaug-, Lüftungs- oder Klimaanlagen automatisch angesteuert und bedarfsgerecht hoch beziehungsweise herunter gefahren werden.

Damit die neue Produktgeneration im Industrie 4.0-Standard zur Marktreife gebracht werden konnte, hatte Teka die Entwicklungskosten in den vergangenen zwei Jahren gebündelt für die neue Innovationsstrategie eingesetzt. Nach der Prototypenpräsentation im Jahr 2016 konnte das Monitoring-System im Herbst 2017 erfolgreich auf dem Markt eingeführt werden.

Erhalt der Mitarbeitergesundheit

„Mit unserer Innovationsstrategie wollen wir zeigen, dass die digitale Revolution auch im Mittelstand gelingen kann und wettbewerbsfähige Produkte hervor bringt, die auch in kleinen Unternehmen Anwendung finden“, so Telöken. Die Airtracker-Familie für den digitalisierten Arbeitsschutz biete Unternehmen Vorteile für den Erhalt der Mitarbeitergesundheit sowie Einsparungen bei Service, Wartung und Energiekosten.

Der Nutzen dieser digitalen Innovation entfaltet sich zudem, wie es weiter heißt, durch die geschickte Verknüpfung. Als Vorreiter der digitalisierten Prävention engagiert sich Teka deshalb seit 2017 aktiv im Verband Industry Business Network 4.0 (IBN 4.0) mit dem Ziel, gemeinsam mit Marktpartnern einheitliche Standards zu entwickeln, die vernetzt agierende Anlagen noch wettbewerbsfähiger machen.

Internationalisierung im Blick

Auch im Kerngeschäft, der Herstellung von Absaug- und Filteranlagen vor allem für die Metallverarbeitende Industrie, konnte Teka nach eigenen Angaben seinen Exportanteil im vergangenen Geschäftsjahr ausbauen.

Auch das Geschäftsjahr 2018 ist bereits fest im Blick: Mit Messeauftritten auf der „Industrie Paris“, der „BIEHM“ in Bilbao und der „euroBlech“ in Hannover will Teka auf den Ländermärkten Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz Präsenz zeigen und die Innovationsphilosophie weiter internationalisieren. „Durch unsere abgestimmten Aktivitäten in Entwicklung, Vertrieb und Marketing sowie einem stimmigen Messekonzept konnten wir in Summe unsere Positionierung als einer der europaweit führenden Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handel, Handwerk und Labore international weiter ausbauen. Nach über 20 Jahren am Standort Velen sieht sich Teka wirtschaftlich gut aufgestellt und blickt positiv in die Zukunft“, berichtet der Geschäftsführer weiter.

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