Maschinenfabrik Berthold Hermle

Werkzeugmaschinen-Hersteller Hermle für 2012 zuversichtlich

20.04.12 | Redakteur: Rüdiger Kroh

„Wir verzeichnen eine rege Nachfrage nach unseren größeren Maschinen”, sagte Dietmar Hermle, Vorstandssprecher der Hermle AG.
„Wir verzeichnen eine rege Nachfrage nach unseren größeren Maschinen”, sagte Dietmar Hermle, Vorstandssprecher der Hermle AG. (Bild: Kroh)

Es brummt in der deutschen Werkzeugmaschinen-Industrie – so auch bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG. Für das Jahr 2012 gibt sich Firmenchef Dietmar Hermle zuversichtlich und sieht allenfalls eine Beruhigung auf "extrem hohem Niveau".

„Wir sind weit weg von einer Krise“, stellte Dietmar Hermle auf der Pressekonferenz anlässlich der jährlichen Hausausstellung des Werkzeugmaschinen-Herstellers in Gosheim fest. Der Sprecher des Vorstands der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG ist für das laufende Jahr zuversichtlich und sieht allenfalls eine Beruhigung auf extrem hohem Niveau.

Boomende Nachfrage nach größeren Werkzeugmaschinen

Dank einer boomenden Nachfrage – vor allem nach größeren Werkzeugmaschinen – erhöhte sich der Auftragseingang des Werkzeugmaschinen-Herstellers konzernweit um 56% auf den neuen Rekordwert von über 319 Mio. Euro. 2010 waren es 204,3 Mio. Euro gewesen. Der Auftragsbestand nahm per 31. Dezember 2011 im Stichtagsvergleich von 33,3 Mio. Euro auf mehr als 83 Mio. Euro zu, so das Unternehmen.

Der Umsatz des Gosheimer Herstellers von CNC-Bearbeitungszentren stieg nach Aussagen von Vorstand Dietmar Hermle im vergangenen Jahr um 43% von 187,6 auf rund 269 Mio. Euro. Die hohe Flexibilität und Effizienz des Unternehmens habe dazu geführt, so Hernle weiter, dass sich die Ertragslage deutlich stärker verbesserte als das Geschäftsvolumen.

Hermle-Jahresüberschuss hat sich mehr als verdoppelt

Sowohl das Betriebsergebnis (EBIT) als auch der Jahresüberschuss haben sich nach Aussagen von Vorstandschef Hermle 2011 mehr als verdoppelt. Im Konzern legte das EBIT vorläufigen Berechnungen zufolge auf rund 55 Mio. Euro (2010: 24,8) und der Jahresüberschuss auf gut 40 Mio. Euro (2010: 18,5) zu.

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