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Electronic Assembly Touchdisplay vereinfacht die Bedienung von Schweißgeräten

| Autor / Redakteur: Stefan Eber / Stefanie Michel

Für ein Hybridgerät zum Widerstandsschweißen und für Induktionserwärmung wurde ein Farb-Touchdisplay eingesetzt, das bereits als fertiges Displaymodul erhältlich war. Zum einen lies sich dadurch die Entwicklungszeit verkürzen, zum anderen aber auch die Bedienung und Einstellung von Parametern vereinfachen.

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Bild 1: Die Bedienung des Geräts zum Punktschweißen, Ausbeulen und Induktionserwärmen konnte durch das Farb-Touchdisplay stark vereinfacht werden.
Bild 1: Die Bedienung des Geräts zum Punktschweißen, Ausbeulen und Induktionserwärmen konnte durch das Farb-Touchdisplay stark vereinfacht werden.
(Bild: Alia Technik)

Alia entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte für den automotiven Werkstattbereich und das Industrieschweißen sowie für alle Einsatzfelder der Induktionserwärmung. Mit Hyspot liefert die Firma unter anderem eine Maschine für Punktschweißen, Ausbeulen und Induktionserwärmung in einem Gerät. Mikroprozessor gesteuert liefert sie eine sehr hohe Schweißpunktqualität.

Zum Erfolg der Maschine hat unter anderem auch das Farb-Touchdisplay beigetragen, das das Bedienen und Einstellen von Parametern vereinfacht. Da es als fertiges Displaymodul bereits beim Design des Schweißgeräts mit integriert wurde, konnte bei Alia die Entwicklungszeit erhebliche verkürzt werden.

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Durch intelligente Schweißsteuerung hochwertige Schweißpunkte erreichen

Wenn es darum geht, hochfeste Stähle wie Boron, Usibor, Trip und Twip zu schweißen, kommt in der Werkstatt beispielsweise die mikroprozessorgesteuerte Punktschweißmaschine Hyspot von Alia zum Einsatz (Bild 1). Sie liefert eine hohe Schweißpunktqualität mit hoher Prozesssicherheit, die durch eine intelligente Schweißsteuerung erreicht wird. Die Qualität der Schweißpunkte ist dabei vergleichbar mit denen aus dem Herstellungsprozess. Die Punktschweißmaschine, die es in drei Leistungsklassen mit 38 kVA, 46 kVA und 47 kVA gibt, arbeitet in neuester Invertertechnik mit variablen Frequenzen. Wassergekühlte Elektroden sorgen für maximale Standzeit. Über ein grafisches Touchdisplay wird das Schweißgerät bedient und programmiert. Ebenso erfolgt darüber die Speicherung der Schweiß- und Auftragsdaten als Qualitätsnachweis.

Die zusätzlichen Funktionen Ausbeulen und Induktionserwärmung machen die Hyspot flexibel einsetzbar und multifunktional. Durch eine Schnittstelle am Gerät lassen sich die Software auf der Maschine jederzeit aktualisieren, Schweißprogramme verwalten sowie Schweißdaten auslesen.

Touchdisplay einer anderen MMI-Lösung vorgezogen

Damit die Vielseitigkeit der Hyspot nicht an einer komplizierten Bedienung scheitert, entschied sich Alia für die Programmierung und Bedienung für den Einsatz eines intelligenten Touchdisplays. Die Gründe für das Unternehmen beim Schweißgerät wie bei vielen seiner Komplettgeräte anstelle von anderen MMI-Lösungen auf ein Touchdisplay zu setzen, sind nachvollziehbar: So erfolgt die Bedienung und Einstellung von Parametern komplett über den zugehörigen Touchscreen. Von einfachen „Schaltern“, über Gerätezustandsanzeigen bis hin zu komplexen Schweißprogrammen werden alle relevanten Bedienmodi auf dem Display abgebildet. Damit kann der Anwender das Gerät intuitiv bedienen.

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